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Mönchengladbach
Effertz Tore expandiert am Standort Am Gerstacker

Mönchengladbach. Wer dieser Tage Am Gerstacker vorbeikommt, wird es bereits gesehen haben: Wo früher die Holzhandlung Hölters & Peters stand, ist großflächig abgerissen worden, die ersten Streben für einen Hallenneubau stehen bereits. "Wir bauen hier eine Logistikhalle an und verlängern außerdem die Kranbahn in die neue Halle", sagt Claus Schwenzer, Geschäftsführer von Effertz Tore. Denn das Unternehmen hat das 13.000 Quadratmeter große Nachbargrundstück letztes Jahr gekauft. Von Jan Schnettler

Ausdruck dessen, dass Effertz floriert - und auch ein wenig vom durch den Niedrigzins bedingten Boom der Bauindustrie profitiert. "Wir glauben an eine positive Zukunft am Standort", sagt Schwenzer. "Und wir platzen aus allen Nähten." Das Nachbargrundstück biete die einzige Möglichkeit, am Standort zu wachsen - Alternative wäre notgedrungen der Umzug in eine autobahnnahe Lage gewesen. "Aber wir wollten lieber in der Stadt bleiben, nachdem die Bedenken rund um das Lkw-Routenkonzept ausgeräumt werden konnten", sagt Schwenzer. Nach längeren Verhandlungen kam man dann an das Nachbargrundstück. Da dort zunächst nur 1800 Quadratmeter bebaut werden, biete es Effertz in den kommenden Jahren weitere Expansionsmöglichkeiten. Und: Es diene auch dazu, den Lkw-Verkehr von der Breite Straße herunterzuholen. In der zweiten Septemberhälfte soll die neue Halle bezugsfertig sein.

Das 1880 gegründete Unternehmen produziert Feuerschutz-, Rauchschutz-, Schallschutz-, Hochwasserschutz- sowie Sondertore und gilt europaweit als führend. Mit seinen Toren von immensen Ausmaßen kam es schon 1981 in das Guinness-Buch der Rekorde. Effertz-Tore findet man etwa in Flughäfen, Messe- und Kongress-Hallen, Theatern und Einkaufszentren.

Quelle: RP
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