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Mönchengladbach
Theater: Eintrittspreise bleiben konstant

Mönchengladbach. Anfang Mai erscheint das neue Jahresheft des Gemeinschaftstheaters mit dem Spielplan 2016/17 - diesmal in 40.000 Exemplaren. Der Internet-Auftritt wurde einem technischen Relaunch unterzogen. Von Dirk Richerdt

Rund 240.000 Besucher zählte das Theater Krefeld/Mönchengladbach in der vergangenen Spielzeit. Und auch für die laufende Saison erwartet Generalintendant Michael Grosse ein ähnliches Ergebnis, davon rund 115.000 Besucher im Mönchengladbacher Haus. Dazu passt Grosses Botschaft "die Eintrittspreise bleiben konstant", die er jetzt bei der Vorstellung des neuen Spielplans 2016/17 übermittelte.

Auf deutlich steigende Nachfrage im Publikum treffen die Spielzeithefte. "Deswegen mussten wir im Herbst 2015 bereits nachdrucken", informiert Marketing-Chefin Saskia Fetten. Daraus hat die Theaterleitung gelernt. "Diesmal beträgt die Druckauflage 40.000 Stück", berichtet Fetten, "7000 mehr als bisher."

Ein roter Vorhang ziert den Titel des Jahreshefts. Innen heißen die vereinigten Bühnen ihre Kunden "Herzlich willkommen!" - in 48 Sprachen, darunter Arabisch, Türkisch und Vietnamesisch. Anstelle von Statements der Theaterdirektoren gibt es eingangs ein Interview, das die Pressereferentin Sabine Mund mit den Vorständen führte. Die Frage "Ist das Thema eine Insel?" beantworten Michael Grosse, Andreas Wendholz, Saskia Fetten, Robert North, Matthias Gehrt und Mihkel Kütson unterschiedlich. Der Generalmusikdirektor plädiert für "Halbinsel". Und Grosse fasst zusammen: "Es geht darum, der nachfolgenden Generation zu erklären, dass Theater immer Gegenwart ist, dass es ein Ort der Zeitgenossen ist."

Intensiv gearbeitet habe man am Internet-Auftritt des Theaters. "Bei unserem technischen Relaunch haben wir nun auch die Navigation erneuert. Damit wollen wir die Angebote des Theaters technisch kompatibel für Smartphones machen", sagte Saskia Fetten. Bis die überarbeitete Seite www.theater-kr-mg.de freigeschaltet wird, könnten allerdings noch ein paar Tage vergehen, schränkte Fetten ein. Aber online funktioniert der Internet-Auftritt der Bühnen wie gewohnt im Netz.

Auch auf das neue Spielplanheft müssen Theaterfreunde noch ein paar Tage warten. "Wir gehen davon aus, dass es in der ersten Maiwoche zur kostenfreien Mitnahme in den Theaterhäusern ausliegt", verheißt der für die visuelle Gestaltung des Heftes zuständige Theaterfotograf Matthias Stutte.

Ein Wechsel in der Abteilung "Theaterpädagogik" ist zu vermelden: Für Dirk Wiefel, der Marketing-Referent geworden ist, kümmert sich ab sofort Maren Gambusch um die Angebote der Theaterpädagogik in Krefeld. In Mönchengladbach behält Silvia Behnke diese Aufgabe. "Wir werden Ende August mit Waffeltouren durch die Schulen starten", sagte Behnke. Dabei erfahren die Lehrer vor Ort, was das Theater für Schulklassen - zum Beispiel Seminare, Workshops, Probenbesuche - zu bieten hat. Außerdem gehört zum Angebotskanon die "kreative Inszenierungsklasse", ein Projekt, das über die Maßnahme "Kulturrucksack" des Landes gefördert wird. Für Jugendliche der Klassen 7 bis 9 eignet sich das Jugendtheaterstück "Hast du ein Bild von dir?" über Gefahren im Internet und durch Cybermobbing. In zwölf Gastspielen (Januar bis März 2017) werden zwei Akteure des Niederrhein-Theaters Brüggen im Studio des Gladbacher Theaters auftreten.

Übrigens: Auch die Abo-Preise für Sinfoniekonzerte bleiben konstant, korrigierte gestern das Theater unsere anderslautende Mitteilung.

Quelle: RP
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