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Mönchengladbach
Mann vergisst Beute und sein Handy bei Einbruch

Mönchengladbach. Zwei Betrunkene dringen bei Juwelier und in Kiosk ein. Ein Mann wird gefasst, der andere stellt sich der Polizei.

Dumm gelaufen: Zwei Männer begehen zwei Einbrüche, der eine Mann wird geschnappt, der andere vergisst am zweiten Tatort die Beute vom ersten Tatort und lässt zusätzlich noch sein Smartphone liegen. Ein verhängnisvoller Fehler.

Gestern Morgen hatte eine Zeugin gegen 3 Uhr lautes Glasklirren an der Schillerstraße gehört. Sie ging nach draußen, um nach der Ursache zu sehen, und bemerkte dabei zwei Personen, die im Eingangsbereich eines nahen Kiosks standen. Als die Männer die Zeugin sahen, ergriffen sie sofort die Flucht.

Die alarmierten Polizisten stellten später fest, dass die Eingangstür des Kiosks mit einem Gullideckel eingeworfen und Spirituosen sowie Zigaretten gestohlen worden waren. Kurz vor dem Einbruch in den Kiosk war auch bei einem Juwelier an der Eickener Straße die Eingangstür mit Steinen eingeschlagen worden. Aus dem Verkaufsraum wurde Schmuck gestohlen. Einer der Tatverdächtigen der beiden Einbrüche, ein 18-jähriger Mönchengladbacher, wurde wenig später im Rahmen der Fahndung auf einem nahen Parkplatz festgenommen. Die Suche nach seinem Mittäter blieb zunächst erfolglos.

Im Laufe der Nacht erschien auf der Hauptwache ein 20-jähriger Mann, der sich als zweiter Einbrecher zu erkennen gab. Er war der Mann, der sein Smartphone und den erbeuteten Schmuck Kiosk verloren hatte. Weil er es nur als eine Frage der Zeit ansah, bis er aufgrund dieses Umstandes ermittelt würde, stellte er sich. Da die beiden Tatverdächtigen unter Alkoholeinfluss standen, wurden ihnen Blutproben entnommen. Beide Männer sind wegen Eigentumsdelikten bereits polizeilich in Erscheinung getreten.

(gap)
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