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Schlangen in Mönchengladbach ausgesetzt
Besitzer der ausgesetzten Pythons gefunden

Mönchengladbach: Besitzer der ausgesetzten Schlangen gefunden
In der mit Paketklebeband zugeklebten Box befanden sich 18 Schlangen. FOTO: Shutterstock/Cellistka, GEM
Mönchengladbach. Der Mann, der am Dienstag 18 Königspythons an einem Container in Mönchengladbach zurückgelassen hat, wurde ermittelt. Zeugen hatten dem Ordnungsamt einen Hinweis gegeben.

Das Ordnungsamt hatte den Mann bereits am Dienstagnachmittag befragt. Schließlich gestand er die Tat, wie die Stadt mitteilte. Mit dem Aussetzen der Würgeschlangen hat er gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Es folgt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.

Laut Tierschutzgesetz ist es verboten, ein im Haus, Betrieb oder sonst in Obhut des Menschen gehaltenes Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen oder sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen. Der Besitzer der ausgesetzten Schlangen muss mit einem Bußgeld in Höhe eines dreistelligen Betrages rechnen.

Die Tierschutzorganisation Peta hatte am Mittwoch eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise zu dem Täter ausgesetzt. 

Ein Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens GEM hatte am Dienstagmorgen den erschreckenden Fund gemacht. Neben einem Container im Stadtteil Giesenkirchen fand er eine zugeklebte Box. Als der Mann die unscheinbare Kiste öffnete, blickten ihm 18 Königspythons entgegen. Die Feuerwehr brachte die Tiere zu einem Reptilienexperten. Dieser nahm die Würgeschlangen, von denen zwei mangelernährt waren, in seine Obhut und soll sie aufpäppeln.

(veke)
 
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