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Mönchengladbach
Schwester und Eltern zwischen Frachtgut

Mönchengladbach. Eigentlich war ein blanker Vorderreifen der Grund, weshalb der Verkehrsdienst auf der Aachener Straße einen Kleintransporter angehalten hatte. Dann stellte sich aber zusätzlich heraus, dass eine mit im Führerhaus sitzende junge Mutter ihren Säugling nicht ordnungsgemäß in einem Kindersitz gesichert hatte. Sie hielt das Kind zwar liebevoll in den Armen, konnte ihm aber so im Falle eines starken Bremsmanövers oder gar Unfalls nicht den erforderlichen Schutz bieten. Warum sich der 20-jährige Fahrer anfänglich sträubte, den Polizisten einen Blick in den Laderaum des Lieferwagens zu gewähren, wurde dann auch klar, kauerten doch dort auf dem Boden völlig ungesichert zwischen diversem Frachtgut seine Eltern und eine Schwester.

Dass der 20-Jährige durchaus wusste, was er falsch gemacht hatte, konnten die Polizisten seinem Satz "Man kann es ja mal versuchen" entnehmen. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die Familie erwarten nun 200 Euro Bußgelder und Punkte.

(gap)
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