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Moers
Bethanien entwickelt sich zur Spezialklinik

Moers. Das Krankenhaus ist jetzt offiziell als Gefäßzentrum und Venen-Kompetenzzentrum anerkannt.

Die beiden Urkunden sind nicht groß, aber ein großer Erfolg: Die Gefäßchirurgie Bethanien wurde jetzt gleich zwei Mal offiziell anerkannt. Zum einen als Gefäßzentrum, zum anderen als Venen-Kompetenzzentrum.

"Es gibt Kliniken, die entweder die eine oder die andere Urkunde erlangt haben, aber es gibt nur sehr wenige Kliniken in Deutschland, die gleich in beiden Bereichen zertifiziert sind", erklärt der Chefarzt der Gefäßchirurgie, Professor Bruno Geier. In Deutschland hätten nicht mehr als zwanzig der insgesamt rund 2000 Krankenhäuser einen so hohen medizinischen Standard, um beide Zertifizierungen zu erlangen. Für die Zertifizierungen musste sich die Klinik strengen Qualitätskontrollen durch externe Prüfer der zuständigen Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) stellen. Der gesamte Prozess dauerte etwa sechs bis acht Monate.

Auch Professor Stefan Möhlenkamp von der Kardiologie, Professor Ralf Kubitz von der Gastroenterologie sowie die Klinik für Radiologie unter Leitung von Chefarzt Hans Bender haben am Erfolg mitgearbeitet. "Wir können Patienten nur gut behandeln, wenn wir uns um sie auf hohem Niveau fachübergreifend kümmern", so die Chefärzte einhellig. "Somit sind die beiden Zertifizierungen natürlich zuerst eine gute Nachricht für die Patienten der Region", betonen die Mediziner. Denn am Niederrhein gebe es kein weiteres Gefäßzentrum, dass zugleich Venen-Kompetenzzentrum sei. Bethanien habe die beiden Zertifizierungen angestrebt, "weil wir aufgrund der Struktur unserer Klinik mit ihren großen Spezialisierungen alle Voraussetzungen erfüllen, um Gefäßpatienten umfassend zu behandeln", sagt Geier.

Der Vorteil für Patienten mit Gefäß- oder Venenerkrankungen in einem zertifizierten Zentrum liege darin, "eine medizinisch erstklassige Behandlung aus einer Hand zu bekommen" betont Geier. "Egal, an welcher Stelle im Körper die Gefäß- oder Venenerkrankung vorhanden ist und ob noch weitere gesundheitliche Probleme mit im Spiel sind, wir können alle Patienten mit unserem hier vorhandenen Know-how umfassend behandeln".

Quelle: RP
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