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Rheurdt
Gehweg soll sicherer werden

Rheurdt. Die Gemeinde Rheurdt möchte den Gehweg auf der westlichen Seite der Straßen Hochend und Rathausstraße ausbauen und so sicherer machen. Dies soll in dem Bereich vom Meistersweg bis zur Adresse Hochend 5 geschehen. Damit wäre der Gehweg barrierefrei und durchgängig 1,50 Meter breit. Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung wird in seiner nächsten Sitzung am 8. Dezember darüber beraten. Dann wird ein Ingenieursbüro die Ausführungsplanung erläutern.

Zu dem barrierefreien Ausbau gehört es auch, die Übergänge über die Aldekerker Straße, die Wallstraße und den St.-Nikolausweg sowie die Querungen der Rathausstraße behindertengerecht abzusenken. Der Umbau wurde mit dem Sozialverband VdK Kreisverband am Niederrhein, dem Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Kreisverband Kleve und dem Runden Tisch für Seniorenarbeit in Rheurdt abgestimmt.

Die Verwaltung möchte zunächst eine Einwohnerversammlung zu diesem Thema durchführen und bittet dafür um das Votum des Ausschusses. Die heikle Situation an Ort und Stelle für Fußgänger, vor allem für jene mit einer Gehbehinderung, wird schon seit längerem in der Gemeinde diskutiert. Eine Beschränkung der Geschwindigkeit für Fahrzeuge auf Tempo 30 hatte das zuständige Landesministerium abgelehnt.

Die neue Lösung hat die Verwaltung nach mehreren Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW, dem Straßenverkehrsamt des Kreises Kleve und der Polizei entwickelt. Die drei Gesprächspartner zeigten sich einverstanden. Zum Haushalt 2017 sind 300.000 Euro Bau- und Planungskosten angemeldet worden.

(s-g)
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