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Unsere Woche
Hausaufgaben gemacht

Moers. Die Moerser Einzelhändler können durchatmen. Nach eher verhaltenem Beginn des Adventsgeschäfts brachte das vergangene Wochenende doch noch gute Umsätze. Vor allem am Samstag waren die Einkaufsviertel in der City gerammelt voll.

Auffallend bei einem Rundgang über die Parkplätze waren viele auswärtige Kennzeichen, darunter auch etliche aus den Niederlanden. Nach außen hin hat Moers offenbar immer noch einen guten Ruf, allem mitunter auch kleinlichen Genöle, zum Trotze, das in Moers bekanntlich zum guten Ton gehört.

Tatsächlich gibt es eine Reihe positiver Entwicklungen festzuhalten. Da ist zum einen die tolle Weihnachtsbeleuchtung, die der neuen Immobilien-Standort-Gemeinschaft zu verdanken ist. Da wächst etwas heran, das Zukunft hat.

Da ist aber auch die deutlich entspanntere Situation auf den Moerser Parkplätzen. Anders als in den Vorjahren blieb das große Verkehrs-Chaos bislang aus. Das ist kein Blanko-Scheck auf die Zukunft, aber die zusätzlichen Parkplätze an der Mühlenstraße tun der Stadt gut. Und toll ist auch, dass das Moerser Traditions-Gasthaus "Grafschafter" einen verheißungsvollen Start hingelegt hat.

Aber die dunklen Wolken am Horizont sind nicht zu übersehen. In der Altstadt und im Wallzentrum stehen viele Schaufenster leer. Und auf der Homberger Straße müssen die Einzelhändler nach dem Tod von Brigitte van der Jagt warten, wie es weitergeht. Immerhin hat die Stadtbau Moers jetzt Pläne für einen Neubau vorgestellt, mit dem das Bahnhofsumfeld aufgewertet wird. Auch der Durchbruch am Bahnhof wird das Viertel weiter aufwerten und für mögliche Neu-Investoren der geplanten Grafengalerie interessant machen. Schön, dass die Stadt hier ihre Hausaufgaben gemacht hat.

Ein schönes Wochenende! juergen.stock@rheinische-post.de

Quelle: RP
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