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Moers
Neuer Spielbereich überzeugt die Politiker

Moers. Bei der Gestaltung der Fläche am Rand von Schaephuysen sollen Bürger mit einbezogen werden.

Die Pläne für einen größeren Spielbereich am Rand von Schaephuysen sind am Donnerstagabend der Politik vorgestellt worden und haben einen guten Eindruck gemacht. Der Frankfurter Landschaftsarchitekt Dirk Schelhorn stellte den Mitgliedern des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Ökologie sein Konzept für jene Spaß- und Sportfläche vor, der hinter den Grundstücken der Straße Im Kirchwinkel entstehen soll. Dieses Areal ist rund 10.200 Quadratmeter groß.

Die Bürger sollen Gelegenheit haben, sich in die Gestaltung des Platzes einzubringen. "Wir möchten eine generationenübergreifende Beteiligung", sagt Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen. Im Januar soll dies beginnen, ein Termin steht aber noch nicht fest. "Es geht darum, die Bedürfnisse der Menschen in Schaephuysen zu ermitteln."

Auch im benachbarten Neukirchen-Vluyn ist Dirk Schelhorn aktiv, dort hat er sich mit seinem Team eine Neugestaltung der Spielplätze im Barbaraviertel ausgedacht, die jüngst vorgeführt wurde. Die Stadt kann bei der Umsetzung auf Fördermittel zurückgreifen. "Aber bevor wir Fördergelder beantragen", meint Klaus Kleinenkuhnen, "sollten wir schon wissen, wie genau das Projekt aussehen soll."

Der Spielplatz soll für alle Bürger, vom Kleinkind bis zum Greis, etwas bieten. Ein Fitness-Bereich soll entstehen, zum Beispiel mit Balancierstangen und einer Sprungarena mit Trampolinen, und die sollen nicht nur den Kindern Spaß machen. "Auch eine Feierzone soll es geben", sagt der Bürgermeister.

Für manche Anwohner klingt das wohl weniger reizvoll als vielmehr bedrohlich: Müssen sie bald Kindergeschrei und Erwachsenen-Gegröhle über sich ergehen lassen? Kleinenkuhnen sieht diese Gefahr nicht. "Zunächst einmal soll es zwischen den Grundstücken der Anwohner und der Spielfläche eine Pufferzone von zehn Metern geben, dann wird es eine optisch reizvolle Bepflanzung geben, die beide Bereich abtrennt und auch dafür sorgen wird, dass die Lärm-Emissionen nicht störend werden", erläutert der Verwaltungschef. Jener Bereich, in dem gefeiert werden soll, liege ohnehin am entfernten Ende der Spielfläche, wo niemand in der Nähe wohne.

(s-g)
 
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