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Moers
Repelener Kinder fotografieren die "Helden des Alltags"

Moers: Repelener Kinder fotografieren die "Helden des Alltags"
Polizeihauptkommissar Michael Krause berichtete den Repelener Kindern von seiner Arbeit. FOTO: Klaus Dieker
Moers. Unter dem Motto "Helden des Alltags" haben die Grundschulkinder der Offenen Freizeiteinrichtung für Kinder ReKi in Repelen jetzt zum zweiten Mal Fotostories zu einem zentralen Thema erarbeitet. Von Gabi Harpers

Das Projekt "Lesen macht stark: Lesen und Digitale Medien" entstand in Zusammenarbeit mit der Moerser Stadtbibliothek und wurde unterstützt vom dbv (Deutschen Bibliotheksverband). Volker Kuinke, Zweigstellenleiter der Stadtbibliothek in Repelen, erklärte: "Auch wir sind 2016 zum zweiten Mal mit von der Partie. Das Projekt wird aus Bundesmitteln finanziert. Im vergangenen Jahr stand die Feuerwehr mit ihren Helden des Alltags im Mittelpunkt. Das war ein großer Erfolg."

In diesem Jahr drehte sich alles um die Arbeit der Polizei. Michael Krause, Polizeihauptkommissar ist tagtäglich in Repelen zu Fuß unterwegs. Er berichtete: "Die Kinder kennen mich schon seit ihrer Kindergartenzeit. Daher haben wir ein persönliches Verhältnis zueinander und die Kinder haben keine Berührungsängste." Sozialpädagogin Chantale Böttcher, Betreuerin bei ReKi: "War das Arbeitsthema einmal festgelegt, sprudelten die Ideen nur so. Auch die Handhabung der Technik war überhaupt kein Problem. Die Kinder gehen selbstverständlicher mit den neuen Medien um als so mancher Erwachsene." Die kleinen Fotoakteure besuchten die Moerser Polizeiwache, informierten sich über die Arbeit des Erkennungsdienstes und nahmen Streifenwagen und Dienstmotorrad in Augenschein. Die achtjährige Tuana, die gemeinsam mit der gleichaltrigen Ece eine Unfallgeschichte in Wort und Bild zusammenstellte, berichtete: "Der Ausflug zur Polizei war toll. Und die Arbeit mit dem Tablet hat viel Spaß gemacht." Auch Ali und Isa, beide zehn Jahre alt, waren mit Feuereifer bei der Sache. Ihr Thema war eine Diebstahlgeschichte, die von der Tat bis zur Aufklärung dargestellt wurde.

"Ein wichtiges Ziel dieses Projektes ist auch in diesem Jahr wieder erreicht", so Volker Kuinke. "Der Brückenschlag von den alten Medien wie Lesen und Schreiben zu den modernen Medien ist gelungen. Wir wollen die Kinder in ihrer Lese- , Informations- und Medienkompetenz stärken und dadurch ihre Bildungschancen verbessern." Eva Schmelnik, Leiterin der Moerser Stadtbibliothek, lobte die Zusammenarbeit der Projektpartner: "Hier haben wir ein schönes Beispiel für die Kooperation verschiedener Einrichtungen wie Bibliothek, Kinderbetreuung und Polizei."

Volker Kuinke zieht ein positives Resume: "Die Kooperation der einzelnen Projektbeteiligten ist intensiver geworden." Als nächstes stehe der "Kulturrucksack" an. Kinder im Alter zwischen zehn und vierzehn Jahren drehen einen Film über ihren Stadtteil.

Quelle: RP
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