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Moers
"Spiel des Lebens" - gedreht in 24 Stunden

Moers. Das SpontanFilmFestival steht vor der Tür. Am 6. und 7. Mai drehen Jugendliche einen ganzen Tag.

Das "Spiel des Lebens" spielen 25 Jugendliche und junge Erwachsene von 16 bis 27 Jahren beim 8. SpontanFilmFestival (SFF). Das Kinder- und Jugendbüro organisiert die beliebte Veranstaltung am 6. und 7. Mai. In diesem Jahr sollen sich die Teilnehmer auf die Suche nach Sinn und Unsinn der digitalen Welt begeben.

Nach dem Kennenlernen geht's sofort an die Arbeit: Drehbuch schreiben, Technikeinweisung, Drehen, Schneiden, Musik mischen. Direkt nach den 24 Stunden werden die fertigen Filme der Öffentlichkeit präsentiert. Zum dritten Mal findet ein Open-Air-Kino auf der Wiese hinter dem Moerser Rathaus statt. Tolle Atmosphäre mit Popcorn und Co. ist garantiert. Jeder ist eingeladen. Der Eintritt ist frei. Ab 20.15 Uhr gibt es zur Einstimmung akustische Livemusik. Ab etwa 21 Uhr laufen die Filme. Gefördert wird die Veranstaltung von der Sparkasse am Niederrhein und dem Kulturbüro der Stadt Moers. Anmeldungen für das Festival sind noch im Internet unter www.spontanfilmfestival.de möglich.

Wie könnte unser Leben aussehen, wenn alles nur ein Videospiel wäre? Können wir virtuelle Welten und Realität dann noch unterscheiden? Oder kehren wir lieber zu den guten alten analogen Zeiten zurück? Im "Spiel des Lebens" können die Nachwuchsfilmer Dinge virtuell verwirklichen, von denen sie schon immer geträumt haben. "Das Thema Neue Medien ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Kinder- und Jugendbüros. Mit dem diesjährigen Motto wollen wir dort anknüpfen und die Jugendlichen unterstützen, kreativ mit solchen Themen umzugehen", erklärt Projektleiter Mark Bochnig. Neu ist in diesem Jahr, dass durch den Start am Freitag um 19 Uhr nachts gedreht wird. "Man braucht ein gutes Konzept, denn Nachdrehs sind wegen der Lichtverhältnisse schwierig. Es bleibt also spannend, ob alle Teams rechtzeitig bis zur großen Premiere fertig werden", erläutert der Technische Leiter Christian Spieß.

Für die Vertonung der Filme steht in diesem Jahr Thorsten Kellner zur Verfügung. Der 30-jährige Musikpädagoge aus Wuppertal ist Dozent für Gesang und Klavier und in verschiedenen Musikprojekten unterwegs. Das Konzept hat ihn sofort begeistert. Dass aus Begeisterung auch mehr werden kann, zeigen übrigens Lebenswege einiger langjähriger Teilnehmer des SFF. Drei haben gemeinsam im vergangenen Jahr ihre eigene Videoproduktionsfirma gegründet und produzieren u. a. Eventdokumentationen, Musikvideos und Imagefilme. Ein anderer Spontanfilmer ist heute Kameramann.

Quelle: RP
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