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Internationaler Besuch
Holländer in Moers auf Spuren der Oranier

Moers. Internationalen Besuch konnten das Team des Grafschafter Museums und der städtische Wirtschaftsförderer Frank Putzmann im Moerser Schloss begrüßen. Douwe de Vries, Chefredakteur des niederländischen Magazins "Kampeerauto", war mit seiner Frau zu Gast. Für eine der nächsten Ausgaben hat er über die Oranierroute recherchiert und ist die Strecke mit dem Wohnmobil abgefahren. Eine der offiziellen Stationen ist das Moerser Schloss. Die Oranierroute ist circa 3000 Kilometer lang und verbindet Orte, die für das damalige niederländische Königshaus wichtig waren. Auf der Strecke befinden sich interessante touristische Punkte wie alte Burgen und malerische Landstriche. Moers hat durch Moritz von Oranien einen Bezug zu dem Thema. Er beendete 1597 hier die spanische Besetzung. Bis 1702 war Moers oranisch geprägt und erlebte eine wirtschaftliche Blütezeit.

Douwe de Vries zeigte sich begeistert vom Schloss und von Moers, da die oranische Zeit in der Stadt noch zu erkennen ist und vor allem im Schloss eine große Rolle spielt. Angefangen bei dem Schlossparkhasen Moritz von Oranien, der die Kinder als Zeichenfigur durch das Grafschafter Museum führt, über die letzte hier lebende Gräfin Walburgis. Durch sie ging die Grafschaft als Erbschaft unter an Moritz von Oranien. Er ist in den Niederlanden als historische Figur noch recht präsent.

Quelle: RP
 
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