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Nettetal
Bezirksverband der Schützen kauft mobile Vogelschussanlage

Nettetal. Bei der Delegiertenversammlung des Bezirksverbandes der Bruderschaften stand unter anderem der Punkt Berichterstattung, Kostenkalkulation und Beschlussfassung über die Anschaffung einer mobilen Vogelschussanlage auf der Tagesordnung. Was im Januar auch nach längerer Diskussion noch nicht möglich war, wurde jetzt indes umgesetzt. Bezirksbundesmeister Hans Puschmann dazu: "In einem ersten Schritt, Tradition und Brauchtum zu erhalten, hat sich der Bezirksverband der Schützen in Nettetal / Grefrath in seiner Zusammenkunft mehrheitlich darauf verständigt, eine eigene mobile Vogelschussanlage anzuschaffen."

Diese Entscheidung würde nicht nur der Verschärfung des Waffengesetzes Rechnung tragen. Sie gehe weit darüber hinaus und "ist hoffentlich eine Zukunftsinvestition im Schützenwesen des Bezirksverbandes".

Es ging in der Diskussion zuvor nicht nur um die Anschaffung der Anlage. Vielmehr auch darum, künftig den kleinen Bruderschaften weiter die Möglichkeit eines Vogelschusses zu ermöglichen. Das war allen Teilnehmern gleichermaßen wichtig. Möglich wurde das am Ende nur durch einen Kompromiss, mit dem sich alle teilnehmenden Bruderschaften identifizieren konnten. Nicht zuletzt ging es auch um die Absicherung des Bezirksvogelschusses, der einmal im Jahr stattfindet und die Qualifikation für das Diözesan- und Bundeskönigsschießen ist. Der Erfolg, eine gemeinsame Lösung gefunden zu haben, überwiege und stärke das "Wir-Gefühl" der Bruderschaften.

"Wir Schützen stehen für das heimatliche Brauchtum in jeder uns möglichen Art und Weise und sind nicht bereit, Jahrhunderte alte Traditionen aufzugeben! Nur müssen wir sie auch mit Leben füllen - und damit sind nicht nur unsere Schützenfeste gemeint, aber sie gehören natürlich dazu", so der Bezirksbundesmeister Hans Puschmann.

(hws)
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