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Nettetal
WIN und ABK bei Kommunalwahl

Nettetal. Seit Dienstagabend ist es amtlich: Zur Kommunalwahl am 30. August treten in Nettetal auch zwei Wählergemeinschaften an. "Wir in Nettetal – Bürgermacht statt Parteienmacht", kurz WIN und die "Aktiven Bürger für Kaldenkirchen" (ABK) gehen neben den bereits im Rat vertretenen Parteien CDU, SPD, Grüne und FDP an. Der Wahlausschuss ließ alle Wahlvorschläge zu. Am Montag um 18 Uhr endete die Abgabefrist der Wahlunterlagen. WIN tritt in 18 von 21 Wahlkreisen an. Darüber zeigte sich deren Hajo Siemes stolz. "Wir haben es geschafft, die 18 Wahlkreise innerhalb eines Monats zu besetzen. Das hat uns keiner zugetraut." Von Angelika Ritzka

Fast bis zur letzten Minute habe man daran gearbeitet, so viele Wahlkreise wie möglich zu besetzen, so Siemes. Vergangenes Wochenende hatte die Wählergemeinschaft 15 Kandidaten fest platziert. Für die übrigen drei sammelten Siemes und seine Mitstreiter Unterstützungsunterschriften noch bis kurz vor Ablauf der Abgabefrist. Das ursprüngliche Ziel von WIN lautete, in allen 21 Wahlkreisen anzutreten. Siemes' Wählergemeinschaft tritt nicht an in den Wahlkreisen 411 (Breyell/Leutherheide), 416 (Schaag) und 408 (Hinsbeck-Hombergen). In der nächsten Woche will "Wir in Nettetal" bei einer Mitgliederversammlung ihr Wahlprogramm vorstellen.

Wie angekündigt, treten die "Aktiven Bürger Kaldenkirchen" in den fünf Wahlbezirken 417 bis 421 des Stadteils an. Heinz-Gerd Färvers und seine Mitstreiter verfolgten die Sitzung des Wahlausschusses von den Zuschauerreihen aus. Die ABK will bis zur Kommunalwahl Ende August noch expandieren. "Wir haben jetzt 26 Mitglieder", so Färvers. "Bis zum 30. August wollen wir 50 sein." Das Interesse von Seiten der Bevölkerung sei ungebrochen. "Bei jedem Treffen verzeichnen wir immer mindestens eine Neuanmeldung", so Färvers.

Auch über die Zulassung der Bürgermeisterkandidaten wurde in der Sitzung entschieden. Um das Amt des Bürgermeisters bewerben sich Christian Wagner (CDU), Christian Schürmann (SPD), Johannes Peters (FDP) und Guido Gahlings (Grüne).

Quelle: RP
 
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