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Neuss
Der Nordstadt-Kalender für die Küche
Neuss: Der Nordstadt-Kalender für die Küche
Dominik Tockloth freut sich über den Nordstadt-Kalender des Werbekreises Neuss-Nordstadt, den er vielen Kunden seiner Metzgerei gerne in die Einkaufstüte gesteckt hat. FOTO: A. Woitschützke
Neuss. Bei einem Einkauf auf der Furth konnten sich Kunden in den vergangenen Tagen über einen Nordstadt-Kalender freuen. Er ist Ergebnis einer Kooperation des Künstlerkreises "KuNo" und des Werbekreises und nur eine WNN-Aktion in 2013. Von Jascha Huschauer

Die schönsten Orte der Nordstadt kann man sich jetzt in die Küche hängen. Vorausgesetzt man hatte das Glück, einen der 2000 Nordstadt-Kalender geschenkt zu bekommen. Aufgelegt hat den Kalender der Werbekreis Neuss-Nordstadt, die Bilder selbst stammen von der Künstlergruppe "Kunst Nordstadt" (KuNo). Sie sind Ausdruck einer immer enger werdenden Zusammenarbeit für die Furth.

Schon für das Jahr 2012 hatten WNN und Künstlerkreis gemeinsam einen Kalender herausgegeben. Damals waren die Bilder allerdings ohne jeden Nordstadt-Bezug. "Wir waren damit noch nicht ganz zufrieden", sagt Werbekreis-Vorsitzender Ralph Dymek.

Im Kalender für das Jahr 2013 finden sich nun ausschließlich Nordstadt-Motive, die, wie Dymek stolz betont, ausdrücklich für das gemeinsame Kalenderprojekt gezeichnet wurden. Etwa die Further Familie, der Wolberobrunnen, ein Kunstwerk mit tauziehenden Schülern am Gebäude der Gesamtschule Nordstadt und die St. Sebastianus- sowie die Josefskirche. Das Ganze passend aufgelegt zum jeweiligen Monat. Das Januar-Motiv etwa mit Schnee, ein Schützenmotiv im Schützenfestmonat Mai und das Jröne Meerke getaucht in orangen und roten Blätter-Glanz im Herbst-Monat Oktober.

Die Geschäfte im Neusser Norden konnten die Kalender an ihre Kunden verschenken und haben das auch getan: "Die sind alle weg", sagt Ralph Dymek. Darüber hinaus sollen die Originale für einen guten Zweck versteigert werden. Im Dezember konnte man sie dazu in der Sparkasse bewundern.

Den Kalender bewertet Dymek als "vollen Erfolg". Deshalb soll es auch für das Jahr 2014 wieder einen geben. "Gute Aktionen wiederholen wir natürlich", sagt Dymek. Und der Kalender ist nicht die einzige "gute Aktion". Seit der Reaktivierung im Jahr 2003 entwickelt der Werbekreis immer neue Ideen, um die Attraktivität des Neusser Nordens zu steigern. Zu Ostern gibt es in Further Geschäften traditionell Ostereier, zu Muttertag Blumen. Die Verbundenheit zum Brauchtum wird gleich mehrfach zum Ausdruck gebracht, zum Beispiel beim Schaufenster-Wettbewerb. Schützenzüge gestalten dabei die Schaufenster von dem Werbekreis angehörenden Geschäftsleuten. Außerdem verteilt der WNN zum Frühschoppen am Schützenfestmontag kleine Lunchpakete. Das alles hat fast schon Tradition. Außerdem sind ein Dreck-weg-Tag in Planung und Firmenbesuche bei Mitgliedern des Werbekreises. "Da kann man mal einen spannenden Blick hinter die Kulissen werfen", ist sich Ralph Dymek sicher. Nächstes Ziel ist das Johanna-Etienne-Krankenhaus, aber auch kleine Betriebe werden besucht.

Dymek hat noch Pläne, doch die will der 55-Jährige noch nicht verraten. "Ich will mir noch was für die Hauptversammlung im März aufbewahren", sagt Dymek, der einen gemeinsamen Nenner für alle Aktionen auf der Furth gefunden hat: "Bei uns leben Bürger und Geschäftsleute noch Stadtteil."

Quelle: NGZ
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