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Neuss
Ein Schützenbaum für Gnadental

Neuss: Ein Schützenbaum für Gnadental
An Querträgern sind 14 Wappen der Schützenkorps zu finden. FOTO: woi
Neuss. Fast acht Meter ist die Stahlkonstruktion hoch, die jetzt eingeweiht wurde.

Hoisten hat einen, Selikum und die Nordstadt auch. Und Holzheim den allergrößten. Seit Samstag schmückt nun auch am kleinen Ladenzentrum im Schatten der Kreuzkirche ein sogenannter Schützenbaum den südlichen Neusser Stadtteil. Fast acht Meter ist die verzinkte Stahlkonstruktion hoch, an Querträgern sind 14 Wappen der Schützenkorps inklusive TC Frei Weg Grimlinghausen als Gnadentaler Regiments-Tambourkorps angebracht. Gekrönt von einer Art Römerhaube, wie sich auch im Wappen des Bürger- und Heimatverein Neuss-Gnadental zeigt.

"Lange Jahre haben wir darüber nachgedacht", so Präsident Hans Schmeynk. Bis letztendlich eine Anwohnerin den Anstoß gab, das Vorhaben in Angriff zu nehmen. Zahlreiche positive Stimmen und auch die Bereitschaft zur Mitarbeit halfen dabei. Nach etlichen Diskussionen über den Standort bis zu behördlichen Genehmigungen waren es schließlich engagierte Bürger wie Stefan Arcularius, Achim Lauth und viele Freiwillige. Volker Maasch, Sprecher des Bürger- und Heimatvereins: "Stellvertretend für alle Unterstützer und Umsetzer möchte der Verein die Ex-Majestäten Achim Lauth, Jürgen Müller und Fritz Goertz nennen. Sie, aber auch viele Sponsoren, haben mit großem Engagement während der Planung und Errichtung des Baumes kurz vor unserem Heimatfest ein tolles Projekt des Vereins erst umsetzbar gemacht."

Zur Einweihung sorgten der Musikverein Holzheim und das Tambourkorps "Frei Weg Grimlinghausen" für die schützenfestliche Einstimmung; den geistlichen Segen gaben Pfarrer Sebastian Appelfeller und Diakon Matthias Godde in ökumenischer Eintracht. Appelfeller bezeichnete den Baum als Symbol für Einsatz und Nachbarschaft. Und als Zeichen für ein Miteinander.

Der tiefere Grund: Anerkennung für die geleistete Arbeit, aber auch ein Dank an Gott für geglücktes Handeln. "Möge dieser Ständebaum die Gemeinschaft stärken", mit diese Worten segnete Diakon Godde das Werk und entließ die zahlreich erschienen Bürger-Schützen mit den Worten: "Nun gehet hin und feiert in Frieden." Dem folgte die Festgesellschaft nach der offiziellen Einweihung gern im Saal der Kreuzkirche.

(ho)
 
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