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Neuss
Ernst Freistühler wird morgen 75

Neuss. Kaufmann engagiert sich in Politik, Brauchtum und bei den Heimatfreunden.

In jenen Jahren, in denen er noch voll im Geschirr ging, musste er bei seiner Terminhatz schon einmal innehalten, um zu überlegen, welchen Hut er gerade auf hatte: CDU-Stadtverordneter, Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes oder Heimatfreund? Ist sein gesellschaftliches Engagement sehr vielfältig, so ist er über die Jahre hinweg vor allem eins geblieben: Chef der "Gewürzmühle Engels", die mit zwei Geschäften an der Hymgasse und auf dem Büchel in der Neusser Innenstadt vertreten ist. Noch täglich steht Ernst Freistühler im Geschäft, daran wird sich auch nichts ändern, wenn er morgen sein 75. Lebensjahr vollendet: "Mir bereitet die Arbeit und der Kontakt mit den Kunden immer noch viel Freude." Ernst Freistühler steht für die dritte Generation des Familienunternehmens, das sein Großvater Johannes Engels gegründet hat und das von seiner Mutter Maria Freistühler geb. Engels weitergeführt wurde. Längst ist Sohn Marcus der Motor im Betrieb und mit Enkel Marten wächst die fünfte Generation heran.

In Neuss gehörte Ernst Freistühler für viele Jahre zu den prägenden Persönlichkeiten. Er war als Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes das unverwechselbare Gesicht der Einkaufs- und Dienstleistungsstadt Neuss. Somit war er auch als Kommunalpolitiker ein Vertreter des Mittelstandes. Mehr als 25 Jahre gehörte der Christdemokrat dem Rat der Stadt Neuss an; war Vorsitzender des Hafenausschusses. Gemeinsam mit dem SPD-Stadtverordneten Wilhelm Faller gehörte er zu den Wegbereitern der Hafenfusion mit Düsseldorf. Heute schreiben die Neuss-Düsseldorfer Häfen eine Erfolgsgeschichte.

Schließlich gehört sein Herz dem Brauchtum. Er marschiert im Grenadierzug "Teunisse" mit, stand an der Spitze der Heimatfreunde und war Präsident der Brauchtums- und Karnevalsgruppe (BKG).

(lue-)
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