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Neuss
MINT-freundliche Schule wartet auf Jury-Entscheid

Neuss. Stefan Kremer wird am 21. März sein Telefon nicht aus den Augen lassen. Denn an diesem Tag wird die Jury, die über die Vergabe des mit 200.000 Euro dotierten Deutschen Schulpreises befindet, den Schulleiter darüber informieren, ob eine Delegation des Gymnasiums Norf am 8. Juni zur Siegerehrung nach Berlin fahren darf. Diese Jury hatte die Norfer Penne vergangene Woche als eine von 17 Schulen inspiziert, die bundesweit in diese (vor)letzte Runde gekommen sind. Maximal 15 dürfen nach Berlin eingeladen werden, und erst dort werden Sieger und Platzierte bekanntgegeben.

Das Gymnasium Norf, mit 1230 Kindern derzeit die größte Schule im Stadtgebiet, hat erst kürzlich die Anerkennung als Schule des Fairen Handels erhalten und sich über den Elisabethpreis der "Initiative gemeinsam leben und lernen" (Igll) freuen dürfen. Jetzt, kurz vor dem Jury-Besuch, kam noch die Anerkennung als MINT-freundliche Schule hinzu.

Im Rahmen der Bildungsmesse didacta in Köln waren insgesamt 54 Schulen aus Nordrhein-Westfalen mit diesem Zertifikat ausgezeichnet worden. Das dokumentiert, dass die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) einen besonderen Stellenwert haben. Dieses Zertifikat gilt für drei Jahre, dann muss sich die Schule wieder neu zertifizieren lassen. Nun beabsichtigen Kremer und sein Team "unsere Schule systematisch als MINT-EC-Gymnasium mit Exzellenznetzwerk aufzubauen".

(-nau)
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