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Neuss
Schul-Brücke für Marienberg

Schul-Brücke für Marienberg
Schul-Brücke für Marienberg FOTO: O. Gruschka
Neuss. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist eine Fußgängerbrücke über der Batteriestraße installiert worden. Sie stellt eine Verbindung zwischen der Schule Marienberg und dem neuen Schulforum in der Cretschmarhalle her. Von Klaus D. Schumilas

Im gleißenden Scheinwerferlicht war Präzisionsarbeit gefragt: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Fußgängerbrücke über die Batteriestraße installiert, die das Gymnasium und das Berufskolleg Marienberg mit dem zurzeit entstehenden Forum plus Mensa in der Cretschmarhalle verbindet. Zwei Stunden Arbeit, "dann lag die Brücke dort, wo sie hin sollte", sagte Ulrich Hochgürtel.

Der Oberhausener Architekt war sehr zufrieden: "Es hat alles super geklappt, obwohl es eine Millimeter-Arbeit war." Seit Mittwoch, 1 Uhr, ist die 40 Meter lange Stahlkonstruktion fertig. Begehbar ist sie zwar schon, aber nur inoffiziell. Denn in den nächsten Tagen sind dort weitere Arbeiten notwendig: So wird ein hohes Geländer ebenso angebracht wie eine hohe seitliche Verglasung. Zum Schutz der Schülerinnen und damit keine Gegenstände von dort auf die Fahrbahn fallen.

In einem Teil der Cretschmarhalle an der Batteriestraße entsteht zurzeit das Marienberg-Forum, das auch eine Mensa beherbergen wird und die Mittagsverpflegung der Schülerinnen beider Schulen auf noch breitere Füße stellen soll. Bis zu 800 Essen können dann dort ausgegeben werden. Die Nutzfläche des Forums wird rund 1500 Quadratmeter betragen. Die Stiftung Kinderheim St. Anna und Schule Marienberg investieren in das Vorhaben etwa fünf Millionen Euro.

Hochgürtel ist in Neuss eine feste Größe. Er plante als Architekt bereits den Umbau des Horten-Kaufhauses zu Landestheater und Kreishaus, er war auch für das schmucke Haus am Pegel am Hafenbecken I planerisch verantwortlich. Daher war die Fußgängerbrücke zwar eine reizvolle, aber nicht ungewöhnliche Aufgabe. Der 67-Jährige hat auch die Innengestaltung fest im Blick.

Dort sind die Arbeiten "zu 75 Prozent" abgeschlossen, die Treppenanlage, über die die Schülerinnen den Mensabereich erreichen, ist fertig. Der nächste Schritt ist der Bau der abgehängten Decken, was auch aus akustischen Gründen notwendig ist. Danach werden innen an der Längswand (Batteriestraße) sowie Stirnseite (UCI-Kino) Lochblechfassaden aus Edelstahl montiert. Die Außenfassade zum Hafenbecken I hin ist nahezu fertig, die letzten Glaselemente werden zurzeit eingepasst. "Weihnachten sind wir fertig." Dann kann die Möblierung erfolgen.

Quelle: NGZ
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