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Neuss
Verbraucherzentrale kommt zum Meererhof

Neuss. Nun ist es amtlich: Die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale (VZ) wird im ehemaligen Immobilienzentrum der Sparkasse am Meererhof eingerichtet. Der Rat fasste in nicht-öffentlicher Sitzung den Beschluss, die Liegenschaft anzukaufen und an die Verbraucherzentrale NRW zu vermieten.

Der Kaufpreis liegt bei 685.000 Euro und wurde auf Wunsch der schwarz-grünen Koalition auch in dieser Höhe gedeckelt. CDU und Grüne hatten nämlich befürchtet, dass unerwartete Mehrkosten für die Sanierung, die von der Sparkasse noch als Verkäufer vorgenommen wird, zu einem höheren Kaufpreis für die Stadt führen müsste. Zudem soll dem Rat in der Dezembersitzung der Gesamtumfang der Umbauten offengelegt werden.

Bei den Umbauplänen hatte die Stadt von Anfang an darauf geachtet, dass diese nicht von der Miteigentümergemeinschaft am Meererhof gebilligt werden müssen. Das äußere Erscheinungsbild bleibt demnach nahezu unverändert.

Matthias Arkenstette, Mitglied der Geschäftsführung der Verbraucherzentrale, freut sich über den Ankaufbeschluss. Sein Haus hatte im Januar damit begonnen, nach geeigneten Räumlichkeiten zu suchen, allerdings auch nach Prüfung von 15 Objekten keins gefunden, das geeignet und bezahlbar war - oder dessen Besitzer die VZ als Mieter haben wollte. Die Lage am Meererhof mit Blickachse zum Hauptstraßenzug und barrierefreiem Zugang "finden wir bürgerfreundlich", sagt er. "Mit dem Ankaufbeschluss sind wir jetzt wieder einen Schritt weiter."

Der Vertrag über Abschluss und Betrieb einer Beratungsstelle wurde schon zum 1. August abgeschlossen und ist zunächst bis Ende 2020 gültig. Es wurden jedoch jeweils fünfjährige Verlängerungsfristen vereinbart. Arkenstette: "Wir bevorzugen eine möglichst lange Bindung an den Standort."

(-nau)
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