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Radevormwald
Bis Oktober soll Kita unter der GGS Stadt fertig sein

Radevormwald: Bis Oktober soll Kita unter der GGS Stadt fertig sein
FOTO: Wolfgang Scholl
Radevormwald. Die Pläne sind gezeichnet und die Leistungsverzeichnisse erstellt. Zum 1. Oktober sollen die Kinder der drei neuen Gruppen des Evangelischen Kindergartens Kottenstraße ihre Räume im Souterrain der Grundschule Stadt beziehen. Von Wolfgang Scholl

Noch sind die ehemaligen Räume der Volkshochschule (VHS) an der Carl-Diem-Straße nicht leergeräumt. Zurzeit werden nur noch drei Räume sporadisch genutzt. Die VHS soll bald umziehen, damit mit dem Umbau des Untergeschosses zur Kindertagesstätte begonnen werden kann. "Kurse der VHS werden in andere Räume verlagert, das Büro soll spätestens im Sommer in die Räume des jetzigen Bürgertreffs umziehen", sagt Beigeordneter Frank Nipken.

"Wir werden in den kommenden ein bis zwei Jahren bei den Räumen in der Stadt improvisieren müssen", ergänzt Ulrich Dippel, der Leiter des Bauverwaltungsamtes. VHS-Kurse werden in der Übergangszeit auf verschiedene Gebäude verteilt werden. Das gilt für die Zeit der Umstrukturierung der städtischen Räume in der Stadt auch für die Musikschule. Diese wird im Sommer die Räume der Sekundarschule verlassen müssen. Erst im Schuljahr 2018/2019 sollen der Musikschule in den freiwerdenden Räumen der Haupt- und Realschule feste Räume zugewiesen werden können. "Erst dann wird sich die Lage im Schulzentrum entspannen", sagen Frank Nipken und Ulrich Dippel.

Wenn dann die Aufträge für den Umbau zur Kita vergeben sind, sollen in wenigen Wochen im Untergeschoss Räume für drei Kitagruppen (zwei für Kinder von drei bis sechs Jahre und eine für Kinder U3) entstehen. Erste Kinder sollen vom neuen Kindergartenjahr an einen Platz bekommen, die anderen spätestens zum 1. Oktober. Auch die Erzieher sind bereits eingestellt, sagte Nipken. Die Stadt befinde sich über Schulamtsleiter Jürgen Funke in enger Abstimmung mit dem Evangelischen Kindergarten Kottenstraße.

Auf der VHS-Fläche werden, geplant in Abstimmung mit dem städtischen Architekten Marco Raabe, drei große Gruppenräume entstehen, ein Flur, der zur Bobby-Car-Strecke werden könnte, Nebenräume, Sanitäranlagen, ein Personalraum und eine Verteilerküche. Die "Außenstelle" der Kita bekommt einen eigenen Eingang. Das Außengelände wird in Teilen umgestaltet. "Wir müssen ein Stück der Außenfläche der Grundschule der Kita zur Verfügung stellen.

Zwischen dem Außengelände der Schule und der Kita wird es einen Zaun geben müssen. "Das hängt damit zusammen, dass die Kitaflächen abgetrennt werden müssen, damit die Kinder geschützt sind", sagt Nipken. Es wird deshalb, wie ursprünglich geplant, auch keine direkte Verbindung zwischen der Kita und der Grundschule oder dem Offenen Ganztag geben. Auch pädagogisch wird es anders, als früher einmal geplant, keine gemeinsame Nutzung von Räumen geben. Trotzdem soll es zu einer Zusammenarbeit zwischen Kita und Grundschule kommen. In der kommenden Woche wird sich dazu eine Koordinierungsgruppe bilden. Für die Kita wird es ein gemeinsames Außengelände für alle sechs Gruppen geben, so dass die älteren Kita-Kinder des Grundschulgebäudes auch die anderen Freiflächen nutzen können.

Gebaut werden soll mit großer Rücksichtnahme. Die Abrissarbeiten im Untergeschoss sollen deshalb in den Nachmittagsstunden stattfinden. Teile der Räume liegen zudem unter der Aula und dem Lehrerzimmer und den Verwaltungsräumen, die Klassenräume liegen an dieser Stelle im Obergeschoss. Der Großteil der lauten Arbeiten ist für die Sommerferien geplant, die Restarbeiten sollen dann im September abgeschlossen werden. Alle Beteiligten sehen darin ein ambitioniertes Vorhaben mit einem engen Zeitfenster.

"Alle sind aber gewillt, das zu schaffen", sagt Frank Nipken. "Alle wissen aber auch, dass im Bestand gebaut wird und es dort immer Unwägbarkeiten gibt", ergänzt Ulrich Dippel.

Quelle: RP
 
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