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Radevormwald
Bürgermeister sucht erneut das Gespräch mit dem Citymanagement

Radevormwald. Politik, Verwaltung und Citymanagementverein bereiten die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung am kommenden Mittwoch vor. Dann sollen weitere Details bekanntgegeben werden, wie Teile der Innenstadt zukunftsfähig umgebaut werden könnten. Die Sitzung soll in dem Beschluss münden, dass ein Antrag auf Förderung an das Land gestellt wird. Die Erläuterungen soll Bernd Niedermeier vom Büro MWM geben.

Aus den Unterlagen geht hervor, dass auf die Verlagerung des Busbahnhofs erst einmal verzichtet wird. Dieses Thema wird im "Dialogplan-Verfahren" aufgegriffen. Möglich sein soll die Umsiedlung des Netto-Marktes in den Bereich Im Springel. Schwerpunkt aus städtischer Sicht wird die "einladende Gestaltung" des Innenstadteingangs II sein - Kreisverkehr. Die angedachte Sanierung des Hohenfuhrplatzes ist gestrichen.

In der Ausschussvorlage wird auch darauf hingewiesen, dass es eine förmliche Erweiterung des Sanierungsgebietes Innenstadt geben muss. Die Verwaltung wird dies für die November-Sitzung des Ausschusses vorbereiten. Im Zuge dieser Vorarbeiten hat es in der Aufsichtsratssitzung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) von der Seite der Fraktionen massive Kritik am Citymanagementverein gegeben. "Das betrifft wohl besonders die Position des Citymanagers Siegbert Panteleit", sagt Mans.

Er hatte im Vorfeld der Entwicklungen bereits ein Gespräch mit Panteleit und dem Vereinsvorsitzenden Martin Ottenstreuer geführt. "Ich werde aber noch einmal das Gespräch mit Beiden suchen", sagt Mans. Leider sei das Thema in den vergangenen Wochen sehr emotional geführt worden. Schon in der Vergangenheit war mehrfach darüber diskutiert worden, die Arbeit von Citymanagement und Wirtschaftsförderung enger zu verzahnen.

In der Sitzung soll der Ausschuss ebenfalls beschließen, dass dem Stadtrat empfohlen wird, fristgerecht Anträge für das Integrierte Handlungskonzept Wupperorte zu stellen. Dazu gibt es einen Maßnahmenkatalog, der eine Förderung zwischen 80 und 50 Prozent der veranschlagten Summen vorsieht.

Weiteres Thema wird die Aktualisierung des Klimaschutzkonzeptes von 2013 sein. Die Fraktion der Grünen fordert dies und dabei unter anderem die befristete Einstellung eines Klimamanagers. Dazu gibt es zusätzlich auch einen umfangreichen Fragenkatalog der AL-Fraktion (17 Fragen). Aus den Ausschussunterlagen geht hervor, dass die Stadt den finanziellen Aufwand für die Aktualisierung des Klimaschutzkonzeptes derzeit errechnet.

Mi. 11. Oktober, 17 Uhr, Sitzungssaal Haus Burgstraße 8.

(wos)
 
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