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Radevormwald
Fahrerlager am Hohenfuhrplatz war rund um die Uhr "geöffnet"

Radevormwald. Die ersten Radfahrer besiedelten die Fahrerlager am Hohenfuhrplatz und Parkplatz "life-ness" am Freitag. Das TriTeam Rade ging mit mehreren Teams und einem Einzelstarter, Christoph Schlüter, an den Start. Das große Lager des Teams kam am Samstag in Schwung, als sich nach und nach alle Hobbysportler einfanden. Kai Kroll, erster Vorsitzender des TriTeams, blickte der "Night on Bike" mit großer Vorfreude entgegen und nahm selbst in einem Viererteam an dem Langzeitrennen teil. "Wir trainieren regelmäßig und sind deswegen gut auf das Nachtrennen vorbereitet", sagte er.

Seine Teams brachten viele Rader Sportler auf die Rennstrecke. Ein leichtes Heimspiel war das Rennen trotzdem nicht. "Wir müssen alle kämpfen", sagte Kroll. Ihm und seinen Mitstreitern machte der Schweineberg, der Hohlweg vom Wiebachtal hoch nach Ispingrade, zu schaffen. "Der Berg ist nicht nur anstrengend, sondern kann auch gefährlich sein. Überholen ist unmöglich. Man muss auf Mitfahrer achten und alle Aktionen ankündigen", sagte er. Zusammen mit Lasse Jung, Laura und Gianluca Arcieri startete Kai Kroll im Viererteam. "Wir werden nach jeder Runde wechseln und die Ruhephasen nutzen. Für mich ist aber auch die Stimmung wichtig." Genau deswegen hatte das TriTeam sein Lager neben den MTB Rockern aufgeschlagen. Die Bikergruppe aus Radevormwald ist für Disco-Stimmung im Fahrerlager bekannt und machte diesem Ruf in der Nacht von Samstag und Sonntag alle Ehre. "Die halten uns wach, und das ist auch gut so", sagte Kroll. Die MTB Rocker bewiesen Durchhaltevermögen. "Uns ist alles passiert. Stürze, Pannen und total ausgepowerte Sportler", berichtete Achim Weber gestern. Tobias Berg, der in einem der Viererteams gestartet war, konnte nach dem Rennen kaum noch sprechen. "Ich hatte mitten im Wald eine Panne und konnte nicht mehr weiterfahren. Ich bin dann zurück zum Lager gesprintet. Ich konnte die Jungs schließlich nicht hängen lassen", sagte er. Dieser Einsatz hat sich gelohnt, denn die MTB Rocker 1 landeten auf dem zweiten Platz ihrer Wertungsgruppe und legten insgesamt 34 Runden zurück. "Das ist ein tolles Gefühl. 2017 sind wir wieder dabei", sagte Weber. Nach der Siegerehrung bauten die Sportler ihre Lager ab und verabredeten sich für die nächste Trainingseinheit.

(trei)
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