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Radevormwald
Geschichtsverein plant Tagestour nach Wuppertal

Radevormwald. Der Bergische Geschichtsverein (BGV) aus Rade lädt für Samstag, 23. September, zusammen mit der Hückeswagener Abteilung des BGV zu einer Tagesfahrt nach Wuppertal ein. Die Exkursion hat zwei Ziele: das Polizeipräsidium und die Alte Synagoge. Das 1939 errichtete Gebäude des Polizeipräsidiums hat eine wechselvolle Geschichte. Es begann als Gestapo-Zentrale, diente als Sitz der britischen Militärregierung und später als Rathaus und Gerichtsgebäude für NS-Prozesse.

Nach der Führung und einer Mittagspause im Wuppertaler Brauhaus wird die Gruppe in der Alten Synagoge mit der Geschichte der jüdischen Bevölkerung und der Gegenwart jüdischen Lebens im Bergischen vertraut gemacht. Die Begegnungsstätte wurde an der Stelle erbaut, wo bis zur "Reichskristallnacht" (besser als "Reichspogromnacht" bezeichnet) am 9. November 1938 die Elberfelder Synagoge stand. Die Fahrt beginnt um 8.45 in Hückeswagen und um 9 Uhr am Rader Busbahnhof (Rückkehr gegen 17.30 Uhr). Die Kosten für Fahrt und Führungen betragen 25 Euro. Anmeldungen sind noch bis 23. August möglich: Tel. 02195 2162 (Haldenwang) oder per Mail an: gabriele.haldenwang@u-haldenwang.de

(rue)
 
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