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Harte Zeit bis zum Jahr 2022

Kommentar: Harte Zeit bis zum Jahr 2022
FOTO: Moll Jürgen
Radevormwald. Die Stadtverwaltung hat gestern wieder einen städtischen Haushaltsentwurf eingebracht. Für den Bürger ist das in erster Linie ein Zahlenberg, der aber indirekt auf sein Portemonnaie Einfluss hat.

Wichtig ist für die Bürger und die Unternehmen, dass die Stadt die Gewerbe- und Grundsteuern nicht weiter erhöhen muss, als dies 2012 mit der damaligen Initiative von CDU und SPD geplant worden ist. Wichtig ist für den Bürger auch, dass die Nutzung städtischer Einrichtungen wie Bürgerhaus und Sporthallen für Vereine weiterhin kostenfrei sein wird. Das ist schließlich nicht mehr selbstverständlich.

Für die Verwaltungsspitze und damit auch für die Amtsleiter wird es wichtig bleiben, jeden Euro zweimal umzudrehen, schließlich hat die Stadt Ende 2017 knapp 60 Millionen Euro Schulden und muss weiterhin mit einem Defizit leben. Andererseits muss die Verwaltungsspitze um den Bürgermeister die Mitarbeiter in der Verwaltung mitnehmen. Die Arbeit verteilt sich auf weniger Kräfte. Synergien zu schaffen, ist deshalb eine große Aufgabe.

Besonders beim Gebäudemanagement ist die Verwaltung dauerhaft auf einen großen Wurf angewiesen. Dort lassen sich schließlich bei systematischer Arbeit dauerhaft Kosten sparen. Wichtig wird es dabei sein, noch ganzheitlicher zu denken und auch die Nutzung vorhandener Gebäude zu optimieren. Besonders im Schulbereich wird es wichtig sein, möglichst gute Bedingungen zu schaffen, ohne die Kosten aus den Augen zu verlieren. An dieser Stelle kommen die Schulleiter ins Spiel, die trotz aller Aufgaben mitarbeiten müssen.

wolfgang.scholl@bergische-morgenpost.de

Quelle: RP
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