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Radevormwald
IG Jahnplatz hat ihre Hoffnungen aufgegeben

Radevormwald. Frank Kühn von der Interessengemeinschaft Jahnplatz, die dort eine neue Bebauung verhindern will, hat sich gestern zu Wort gemeldet.

"Wir begrüßen diesen erneuten Versuch ausdrücklich, da wir unsererseits alle Hoffnungen aufgegeben haben", schreibt Kühn. Er bezieht sich auf eine Pressemitteilung der UWG-Fraktion (BM vom 12. April). Die UWG habe die Argumente der IG zusammengefasst. "Wir sind verbittert, da wir bisher immer völlig aussichtslos gegen Windmühlenflügel angegangen sind", ergänzt Kühn und meint das geplante Bürgerbegehren und die "Wechselhaftigkeit".

Ein Beschluss von 2007 sei 2015 noch bindend. Jetzt spielten die Finanzierung der Kosten für den Sportplatz Hermannstraße und die Haushaltskonsolidierung keine Rolle mehr, jetzt sei nur noch die städtebauliche Entwicklung das Leitmotiv. "Kommt es denn niemandem wie blanker Hohn vor, wenn die Organisatoren der 700-Jahr-Feier den Jahnplatz für das geplante große Feuerwerk als ausgesprochen ideal belobigen?", gibt Kühn zu Bedenken.

(wos)
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