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Radevormwald
Neues Personal in der Zulassungsstelle

Radevormwald: Neues Personal in der Zulassungsstelle
Der Haupteingang zur Hückeswagener Nebenstelle des Straßenverkehrsamts liegt auf der Seite der Alten Ladestraße. FOTO: Stephan Büllesbach
Radevormwald. Nachdem die Zulassungsstellen, darunter auch die Hückeswagener Nebenstelle, monatelang mit Personalproblemen zu kämpfen hatten, gehören diese jetzt der Vergangenheit an. Es bleibt vorerst aber bei nur zwei Öffnungstagen am Etapler Platz. Von Stephan Büllesbach

Dass es gestern Morgen in der Nebenstelle des Straßenverkehrsamts (SVA) im Neubau am Etapler Platz zu teils langen Wartezeiten kam, hatte dieses Mal nichts mit Menschen, sondern mit der Technik zu tun: Die digitale Anbindung an das Kraftfahrt-Bundesamt war landesweit gestört (s. unten stehenden Artikel). Am Dienstag hatte das noch anders ausgesehen: Der erste Tag nach der Weihnachtspause ging bei normalem Kundenandrang ohne nennenswerte Wartezeiten vonstatten. Das bestätigte Dr. Christian Dickschen, der zuständige Dezernent der Kreisverwaltung.

Am ersten Tag nach den Herbstferien jedoch war ein Ansturm sondergleichen über die Mitarbeiter hereingebrochen, die in der Hückeswagener Nebenstelle Dienst taten. Offenbar hatten viele auf die Wiedereröffnung Anfang November gewartet, um Autos oder Motorräder an- oder abzumelden. Eine Erklärung dafür, dass ausgerechnet an diesem Tag so viel los war, hat Dickschen bis heute nicht.

Im vorigen Jahr hatte die Kreisverwaltung die Nebenstelle erstmals in den Ferien für einen bestimmten Zeitraum geschlossen. Litten sämtliche Zulassungsstellen des Kreises - neben der in Hückeswagen gibt es noch die zweite Nebenstelle in Waldbröl und die Hauptstelle in Gummersbach - doch unter großem Personalmangel. Zwei Gründe waren dafür ausschlaggebend, wie der Dezernent erläuterte: "Wir hatten mit einigen Langzeiterkrankungen zu tun, außerdem hatten sich Mitarbeiter intern auf andere Stellen wegbeworben." So musste die Kreisverwaltung handeln: Neben den Ferienschließungen gab es - bereits ab Jahresbeginn 2017 - die Reduzierung der Öffnungszeiten in Hückeswagen. Der Mittwoch entfällt seitdem komplett, donnerstags ist nur noch von 8 bis 12 Uhr und damit eine Stunde weniger geöffnet. Keine Veränderungen hingegen gibt es bei den Dienstagsöffnungszeiten von 8 bis 13 Uhr. Nun hat sich die Lage laut Dickschen wieder entspannt: "Die Vakanz ist mittlerweile beendet." Denn der Kreis habe drei neue Kollegen eingestellt. Hückeswagen wird weiterhin an den beiden Öffnungstagen in der Woche von vier Mitarbeitern betreut - drei Sachbearbeiter und einer an der Kasse / Ausgabe. "Wir sind zuversichtlich, dass sich das trägt", betonte der Kreisdezernent.

Eine Konsequenz wird es allerdings auch weiter geben. Zwar hatte Philipp Ising vor Jahresfrist mitgeteilt: "Die eingeschränkten Öffnungszeiten sind nur vorübergehend und haben nichts mit einer grundsätzlichen Reduzierung des Services zu tun." Trotz der Behebung des Personalnotstands wird es jedoch bis auf Weiteres bei nur zwei Öffnungstagen in der Woche bleiben. "Wir werden die Entwicklung beobachten und dann entscheiden, ob wir in Hückeswagen auch wieder einen dritten Tag öffnen", sagte Dickschen. Das hängt womöglich auch vom Frühjahr ab, an dem es erfahrungsgemäß in den Zulassungsstellen voller wird. Denn dann werden häufig Winterautos ab- und die Sommerautos sowie die Motorräder wieder angemeldet. Geplant ist auf jeden Fall die Ausweitung des Reservierungssystems per Internet. So sollen Termine künftig hauptsächlich online vereinbart werden. Wann die Umstellung kommt, steht aber noch nicht fest.

Quelle: RP
 
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