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Blickpunkt Wirtschaft
Landrat Hagt besucht Gira und erfährt Neues vom Bauprojekt

Radevormwald. RADEVORMWALD (wos) Landrat Jochen Hagt besuchte Gira Giersiepen GmbH an der Dahlienstraße. Mit dabei war auch der Leiter der Wirtschaftsförderung, Uwe Cujai. Die beiden Gira-Geschäftsführer Alfred A. Bulitz und Thomas Musial stellten Gira als einen der international führenden Anbieter intelligenter Systemlösungen für die Gebäudesteuerung vor, der seit mehr als zehn Jahren zudem kompetenter Zulieferer der Medizintechnikindustrie ist. "Wir freuen uns über das Interesse der lokalen und regionalen Politik an der Lage der heimischen Wirtschaft", sagten Bulitz und Musial und ergänzten, "die großen Herausforderungen wie Fachkräftemangel, die Förderung des ehrenamtlichen Engagements oder die Integration der bei uns lebenden Flüchtlinge werden wir nur gemeinsam meistern können."

Zur Sprache kam, wie sich die Attraktivität technischer Berufsangebote. Einig war man sich, dass es zusätzlicher Initiativen bedarf, um das Interesse an gewerblich-technischen Ausbildungsberufen wie dem des Verfahrens- oder dem des Werkzeugmechanikers zu steigern. "Gira bildet in diesen Berufen über Bedarf aus", erklärte Bulitz. "Wir können uns vorstellen, Nachwuchskräfte nach Abschluss ihrer Ausbildung auch an andere Unternehmen zu vermitteln." Darüber hinaus vereinbarten beide Seiten, den Meinungsaustausch fortzusetzen, um Kinder und junge Menschen bereits früh an Technik heranführen und so für

entsprechende Berufe interessieren. "Das von Landrat Hagt

vorgeschlagene 'Haus der kleinen Forscher' wie auch die von Gira

unterstützte 'Junior Uni' bieten interessante Anknüpfungspunkte",

sagte Musial. "Gira ist bereit, sich stärker Schülern zu öffnen, die vor Ausbildungsbeginn einmal in technische Berufe hineinschnuppern möchten."

Zum Abschluss informierten die beiden Gira-Geschäftsführer über den Neubau eines Produktions-, Logistik- und Verwaltungsgebäudes an der Gewerbestraße. "Nach Ende der Ausschreibungsphase, an der 350

Unternehmen 60 verschiedener Gewerke - viele davon aus unserer

unmittelbaren Nachbarschaft - beteiligt waren, vergeben wir bis Ende

Juli die Aufträge", berichtete Bulitz, "so dass wir in der zweiten Augusthälfte beginnen können."

Quelle: RP
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