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Heiligenhaus
App bietet Heiligenhaus für die Hosentasche

Heiligenhaus: App bietet Heiligenhaus für die Hosentasche
In der Startphase nutzen bis jetzt etwa 50 Unternehmen das Angebot und präsentieren sich im Heiligenhaus.Guide. FOTO: A. Blazy
Heiligenhaus. Beim Stadtmarketing stand sie schon lange auf der Wunschliste, jetzt kommt Leben in die Idee: Mit dem "Heiligenhaus.Guide" gibt es nun eine App für die niederbergische Kleinstadt. Das Programm, das man sich kostenlos aus den bekannten App Stores für iOS und Android auf das Smartphone oder den Tablet PC laden kann, ist auch über den Internetbrowser unter "http://www.heiligenhaus.guide/" aufrufbar und soll Heiligenhauser Kompetenzen auf einen Klick versammeln. Von Sandra Kreilmann

Noch steht das Projekt am Anfang, doch es gibt viel zu tun. "Die Idee hinter der App war, dass sich die Stadt vorstellt und Handel, Gastronomie, Handwerker und andere Einrichtungen eingepflegt werden können, um unsere Angebote gebündelt präsentieren zu können", sagt Annelie Heinisch. Die Sprecherin des Stadtmarketing-Arbeitskreises "Handel" fasst es kurz und bündig zusammen: "Heiligenhaus für die Hosentasche."

Mit der CityMarketing.Online GmbH hat man dabei nun einen Partner an der Seite, der das Konzept der Stadt-App bereits in seiner Heimatstadt Mülheim umsetzt und der außerdem plant, den Kreis Mettmann in dieser Form zu vernetzen. "Wir möchten damit unsere Bürger genauso ansprechen wie Touristen. Dieses System hat uns dabei besonders überzeugt", sagt Chef-Wirtschaftsförderer Peter Parnow.

Nicht zuletzt auch, weil die Stadtkasse durch das Angebot nicht belastet wird, man aber trotzdem eng mit dem Anbieter zusammen arbeitet. Auf ein eigenes Branchenbuch, Stellen- und Kleinanzeigen kann zugegriffen werden. "Möglich ist beispielsweise auch eine Markensuche, die mir gezielt aufzeigt, wo ich diese Marke bekommen kann", so Richard Logan.

Per 360-Grad-Fotografien werden prägnante Plätze wie der Rathausplatz vorgestellt, virtuell kann man sich dann im Stadtgebiet bewegen und per Klick Zusatzinformationen bekommen. Auch im Heljensbad kann man virtuell von der Wasserrutsche schauen. "Firmen können sich und ihr Angebot präsentieren, Ansprechpartner, Öffnungszeiten, kleine Filmchen darstellen oder auch zu eigenen Onlineshops weiterleiten. Es ist auch möglich, dass Unternehmen beispielsweise aktuelle Aktionen bewerben können", erklärt Projektleiter Logan.

In der Startphase nutzen bis jetzt etwa 50 Unternehmen das Angebot und präsentieren sich im Heiligenhaus.Guide. Jürgen Kempen-Eßbach betreut diese Kunden und ist nach eigener Aussage den ganzen Tag in der Stadt unterwegs und knüpft Kontakte. "Wir möchten ein nachhaltiges Projekt gestalten und das Angebot aktuell halten." Über die gewerblichen Kunden finanziert sich dann auch das Projekt.

Quelle: RP
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