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Ratingen
BU kann sich auch ein kleines Rathaus vorstellen

Ratingen. Die Fraktion der Bürger Union (BU) hat sich in der Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses für die Fortsetzung des Verhandlungsverfahrens beim Rathausprojekt ausgesprochen - dies vor dem Hintergrund, dass keine weitere Verzögerung eintritt und eine Auftragsvergabe bei Beendigung des Verfahrens erfolgen kann, aber eben nicht muss. Gleichzeitig habe man jedoch beantragt, dass nach Vorliegen der Ergebnisse (unter Heranziehung der Daten und Informationen, die im Zusammenhang mit einer Nutzung der Immobilie am D2-Park stehen) das Fakten-Gesamtpaket auszuwerten sei.

Dann könne man einen sinnvollen Wirtschaftlichkeitsvergleich vornehmen. "Leider wollte die Mehrheit des Rates diesen von der Bürger Union vorgeschlagenen Beschluss nicht fassen", so Angela Diehl, erste stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Vielmehr werde seitens der Ratsmehrheit an der bisherigen Vorgehensweise - also der Umsetzung des Ratsbeschlusses - ohne "Berücksichtigung möglicher Alternativen" festgehalten. Die Bürger Union hätte sich durchaus eine alternative Rathausvariante vorstellen können, die zum Beispiel ein kleines Rathaus mit bürgernahen Einrichtungen an dem bisherigen Standort sowie Einzelhandel und Wohnungen vorsieht - vorausgesetzt, das Verhandlungsverfahren führt nicht zu den vorgegebenen Zielen, was Vergabe, Umfang, Zeitplanung und Kosten anbelangt. Jochen Kral, der Technische Beigeordnete, betonte, dass die Resonanz auf den Teilnahmewettbewerb mit Verhandlungsverfahren sehr gut ausgefallen sei. Er sei sehr optimistisch, dass man einen Generalunternehmer (GU) finden werde.

Die BU hatte sich in einem Antrag zunächst auch dafür ausgesprochen, Gespräche mit Vodafone zu suchen und die Firma am bisherigen Standort zu halten.

(RP/kle)
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