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Ratingen
Feuerwehrmann absolviert Ironman

Ratingen. In seiner Altersklasse wurde Rick Steffen Weltbester.

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und über 42,195 Kilometer einen Marathon laufen. Jede Disziplin für sich schon unvorstellbar. Rick Steffen, Feuerwehrmann und Rettungsassistent der Ratinger Feuerwehr, nahm am Ironman im fränkischen Roth teil.

Er bewältigte diesen Triathlon in zehn Stunden und 21 Minuten. Diese Zeit ist an sich schon beachtlich, wenn man jedoch bedenkt, dass dies der erste richtige Triathlon-Wettkampf und natürlich der erste Ironman von Rick Steffen ist, ist das ein echtes Meisterstück für den "Hobbysportler". Zitate, wie "ich musste schon hart kämpfen" oder "die letzten zehn Kilometer waren echt die Hölle" zeigen, welche körperlichen Höchstleitungen erforderlich sind, um diese Zeit und die Streckenlänge zu schaffen. So war ein Schnitt von 36 km/h auf dem Rad und damit seiner Paradedisziplin erforderlich, um die Gesamtzeit zu erreichen. Den abschließenden Marathon absolvierte der Mülheimer in ziemlich genau vier Stunden. Mit dieser Leistung erreichte Rick Steffen den 17. Gesamtplatz bei der Feuerwehrweltmeisterschaft, die im Rahmen des Triathlons ausgetragen wurde, und sogar Platz 1 in seiner Altersklasse. Dass die Stadt Roth ein "heißes Pflaster" ist, verdeutlichte auch die Zeit des Siegers und Triathlonprofis Jan Frodeno von 7:35 h, der damit nicht nur Olympia-Sieg, Weltmeistertitel im Triathlon, sondern auch die Ironman-Weltbestzeit sein Eigen nennen darf - großer Sport auch für die Ratinger Feuerwehr. Im vergangenen Jahr gewann Rick Steffen im Team mit Thomas Tremmel, stellvertretender Leiter der Feuerwehr, den Skyrun in Düsseldorf. Zwei Läufe wurden mit Streckenrekord unter vier Minuten absolviert.

Quelle: RP
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