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Heiligenhaus
Handwerker machen die Schulen fein

Heiligenhaus: Handwerker machen die Schulen fein
Peter Gwiazda richtet den Fußboden für die Küche des IKG her. Im Hi ntergrund die Planer Matthias Bernhardt, Gabriele Jäger und sarah Warchola (l.) . FOTO: A. Blazy
Heiligenhaus. Arbeit satt: Eine komplett neue Küche fürs Gymnasium, Brandschutz in der Unterilp, Farbe für die Schulstraße. Von Paul Köhnes

Das erwünschte Ergebnis haben alle Beteiligten genau vor Augen, IKG-Schulleiterin Britta Berschick erklärt es im Telegrammstil: "Vier Küchenzeilen kommen hier hinein und die Cafeteria zieht um." Damit wäre dann ein Hauptgewinn verplant. Das Kant-Gymnasium gewann - wie berichtet - eine Küche im Wert von 30.000 Euro bei einem bundesweiten Wettbewerb. Dafür, dass sie zu Schuljahrsbeginn auch genutzt werden kann, sorgen Gabriele Jäger, Sarah Warchola und Matthias Bernhardt. Für das Trio vom städtischen Immobilienservice ist dieser Umbau am IKG Teil des Sommer-Sanierungsprogramms an den Schulen.

Denn mit der Lieferung der neuen Küche am kommenden Montag ist es längst nicht getan. "Es kommen praktisch nur Kisten an, den Rest müssen wir selber vorbereiten", sagt Jäger. Dass unter der künftigen Küche vorerst noch ein alter Traforaum vollsteht, macht die Sache nicht leichter, aber das bleibt ein lösbares Problem.

Das gilt auch für einen weiteren Sanierungs-Schwerpunkt am Gymnasium: "Die Jungentoiletten werden komplett saniert", sagt Bernhardt. Konkret: Boden, Fliesen, Estrich, Becken, Waschbecken - alles muss raus. Benutzt wird anschließend nur noch, was intakt und brauchbar ist. Eine der erwünschten Folgen hat sich im fertig sanierten Teil bereits eingestellt: Der Toilettenraum ist geruchsfrei. Und eine Besonderheit: Schüler und Lehrer waren am Aussuchen der Fliesen beteiligt. Schick, pflegeleicht und haltbar soll alles werden.

Insgesamt kosten die Arbeiten allein am Kant-Gymnasium 135.000 Euro, sagt Jäger. Sie leitet den Fachbereich Immobilienservice derzeit kommissarisch - seit dem Weggang des langjährigen Chefs Volker Hoven Ende vergangenen Jahres. Aktueller Stand: Die Stelle ist intern ausgeschrieben.

Unterwegs ist das Trio der Immobilienexperten auch in der ehemaligen Grundschule Unterilp, jetzt Grundschule Regenbogen. An der Moselstraße kosten allein Brandschutz, Treppen und Türen 260.000 Euro. Fällig wäre auch die Sanierung des Dachs, aber die steht hintan und kostet eine große Summe extra.

Ein Sonderprogramm läuft an der Clarenbach-Grundschule in Isenbügel: "Die neue Ogata-Gruppe braucht neue Räume. Hier können wir auf den Bestand zurückgreifen, im Keller der Schule gibt es Raum, der auch früher schon benutzt wurden. Der werden wieder hergerichtet", sagt die kommissarische Chefin. Hinzu kommen in der Innenstadt noch diverse Anstricharbeiten an der Grundschule Schulstraße.

Brandschutz ist auch das Thema an der Abtskücher Straße. Im Gebäudekomplex, in dem die Feuerwehr und das Umweltbildungszentrum Nachbarn sind, mussten neue Sicherheitsschotten eingebaut und außerdem die Elektrik saniert werden - auch "Sachen, die man nicht so sieht", wie Bernhardt sagt.

Quelle: RP
 
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