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Brauchtum
Jonges besuchen Kaiserswerth

Ratingen. Dass die Ratinger Jonges ihre Traditionen hegen und pflegen, ist bekannt. Zu nennen wären die Montagswanderungen, die Familienwanderungen, das Martinsgansessen, das Spargelessen oder alle zwei Jahre das Jongesschießen und das Turmfest. Jetzt brachte Hans Müskens, Ratinger Jong, Kirchenhistoriker und Vorsitzender der Friedrich- Spee-Gesellschaft in Düsseldorf-Kaiserswerth, ihnen den Treffpunkt Kaiserswerth näher. Sehenswürdigkeiten mit historischer Bedeutung sind in Kaiserswerth so vielfältig, dass man als Außenstehender nicht annähernd weiß, wo man anfangen soll.

Aber dafür hatten die Jonges ja Hans Müskens eingeladen. Der Treffpunkt mitten auf dem historischen Markt in Kaiserswerth war gut gewählt, denn in unmittelbarer Nähe sind so bekannte historische Gebäude wie die Basilika St. Suitbertus, das romanische Haus, die Klemensbrücke, das Zollhaus, das Spee-Epitaph und nicht zu vergessen die Ruine der Kaiserpfalz. Im Mittelpunkt standen dabei die Basilika St. Suitbertus und die Kaiserpfalz. Die Geschichten berühmter Kaiserswerther Bürger lernten sie noch nebenbei kennen: Caspar Ulenberg, katholischer Theologe, Dichter und Komponist geistlicher Lieder, Theodor Fliedner, Gründer der Kaiserswerther Diakonissenanstalt, Herbert Eulenberg, Dichter und Dramaturg, Florence Nightingale, Reformerin der militärischen Krankenpflege, und Friedrich Spee, geboren 1501 in Kaiserswerth, Theologe, Dichter und Komponist.

Es gab viel zu sehen und zu hören. Kontakt: www.ratinger.jonges.de.

Quelle: RP
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