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Ratingen
Klinik bietet vierten Darm-Infotag

Ratingen. Experten geben am Samstag im St. Marien-Krankenhaus viele wichtige Tipps.

Noch immer ist der Darmkrebs hinter Lungenkrebs die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Gleichzeitig ist kaum eine Krebserkrankung so gut therapierbar. Um rund um die Krankheit aufzuklären, wurde von der Burda-Stiftung 2002 der bundesweite Darmkrebsvorsorge-Monat März initiiert. Samstag, 12. März, bittet das St.-Marien-Krankenhaus zu seinem 4. Ratinger Darm-Infotag.

Dr. Markus Freistühler, Chef der Inneren Medizin, lädt ausdrücklich ins Foyer ein, "um von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, uns aus dem Ärzteteam direkt zum Anliegen anzusprechen". Bekannt ist, dass jede Zelle des Körpers jederzeit erkranken kann. Experten sind sich einig: Ein gesunder Lebenswandel ist die beste Vorbeugung. Nach Ansicht vieler Forscher wären insgesamt bis zur Hälfte der bösartigen Tumore vermeidbar, wenn Menschen nicht rauchen würden, auf Alkohol verzichteten, auf ihre Ernährung achteten, Sport trieben und schlank blieben. Aber nicht nur im Foyer stehen die Ärzte mit Rat und Tat zur Seite, zwischen 11 und 13.30 Uhr werden an der Werdener Straße 3 fünf Vorträge gehalten. Was sich in Sachen Darmgesundheit machen lässt, erläutert Hans-Günther Faig in seinem Beitrag über die Vorsorgekoloskopie unter der Überschrift "Rechtzeitig erkannt - Erkrankung gebannt". Darauf folgt ein Beitrag des Chefarztes Viszeralchirurgie Cvijetin Branding-Cvijanovic zu den interdisziplinären Aufgaben bei der Therapie.

Anschließend spricht der Chef der Inneren, Markus Freistühler, über "Chemotherapie bei Darmkrebs", als einzige Frau in der Vortragsrunde referiert Oberärztin Annika Walter über "Implantation, Anwendung und Pflege des Ports", bevor Oberarzt Alexander Vossough "Nachsorge bei Darmkrebs" erläutert.

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