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Ratingen
Kunstzeit startet mit neuen Ideen und neuem Programm

Ratingen. Kurz nach der Gründung des Vereins der "Freunde und Förderer des Museums Ratingen" 1991 hatten die fleißigen Akteure das Konzept zur "Kunstzeit" entwickelt. Nach etwa zweijähriger Pause, die einerseits der Neugestaltung des Museums und der Neuformierung des Vorstandes geschuldet war, wollen Vorsitzende Sabine Tünkers sowie Ehrenvorsitzende Marie-Luise Otten das etablierte Konzept neu beleben. "Es soll wieder ein regelmäßiges Programm geben", sagt Kunsthistorikerin Tünkers. Der Auftakt wird heute, 18 Uhr, am Peter-Brüning-Platz 1 mit einem Beitrag zum Thema "Malerei oder Fotografie, Dialog oder Wettstreit?" gemacht. Kunsthistorikerin Rita Schulze Vohren stellt in den Fokus ihrer Betrachtungen "Strategien der Wirklichkeitsaneignung in beiden Medien". Der Zeitraum von 1839 - im August dieses Jahres wurde das Verfahren der Daguerreotypie der Öffentlichkeit präsentiert - bis heute wird dabei erörtert und ob das Foto das klassische Bild ersetzt oder es eine gegenseitige Beeinflussung gibt. Im Anschluss an den Vortrag soll bei einem Glas Wein weiter debattiert werden. Die Reihe ist, aller Fachkompetenz zum Trotz, nicht bloß rein wissenschaftlich, sondern genauso unterhaltsam konzipiert.

Anlässlich der Neanderland-Museumsnacht am Freitag, 25. September, wird dann die Jahresgabe eröffnet, im Oktober folgt ein weiterer Vortrag. Dann geht es um "Selbstporträt, Real Life oder virtuelles Wunschbild". Auch Ausflüge gehören zum Konzept. "Und das ist erst der Anfang. Uns fällt sicher noch viel mehr ein", sagt Sabine Tünkers und macht Appetit auf mehr Kulturzeit im Jahr 2016.

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