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Heiligenhaus
Parks sind die grüne Lunge der Stadt

Heiligenhaus: Parks sind die grüne Lunge der Stadt
Der Hefelmannpark verbindet auf 1,8 Hektar Fläche Historie und Moderne. Ein Blickfang ist das historische Fachwerkhaus im Hintergrund. FOTO: Achim Blazy
Heiligenhaus. Das Stadtmarketing will den Thormählen-Generationen-Park am Samstag, 19 August, mit einem Fest eröffnen. Von Henry Kreilmann

Der John-Steinbeck-Park lockt südlich der Hauptstraße, Hefelmann-Park und Thormählen-Generationen-Park nördlich der Hauptstraße und direkt am Panoramaradweg mit Rasenflächen, Bänken und Spielgeräten zum Durchatmen mitten im Alltag.

Der jüngste Park und dritte im Bunde ist der Thormählen-Generationen-Park, der in denvergangenen zwei Jahren entstand und in diesem Jahr nach einstimmigem Ratsbeschluss nach dem großherzigen Mäzenen-Paar Alice und Hans-Joachim Thormählen benannt wurde. Für Samstag, 19. August, lädt der Stadtmarketing-Arbeitskreis "Kultur und Gesellschaft" nun zur großen Einweihungsfeier ein. "Es wird ein Picknick geben und anschließend ein Konzert", kündigt Sprecherin Ruth Ortlinghaus an.

Eine Veranstaltung, die eigentlich bereits für vergangenes Jahr geplant war, als der der Park noch keinen Namen trug. Doch die Baustellen rundherum sorgten für wenig festliches Ambiente, so dass die Feierlichkeiten auf dieses Jahr verlegt wurden. Wie auch in die anderen Parks bieten die Flächen für das rührige Stadtmarketing viel Platz für gemeinschaftliche Ideen und Feste. Der Park, zwischen Seniorenheim St. Josef und Panoramaradweg gelegen, soll auf seinen gut 14.000 Quadratmetern auch die Generationen verbinden, Senioren-Sportgeräte im oberen Teil, eine Skatebahn für die Jugend im unteren, sowie eine Boule-Bahn und Aussichtsplattform locken zum Verweilen.

Der Thormählenpark bietet Senioren-Sportgeräte, eine Skaterbahn für die Jugend sowie eine Boule-Bahn und Aussichtsplattform. FOTO: Blazy Achim

Hier zeigt sich, wie auch in den anderen Parks, auch der Wandel der Stadt, die sich von purer Industriestadt immer mehr zur Wohnstadt mausert, denn hier in den Parks, wo jetzt spaziert und vor allem tief durchgeatmet werden kann, waren früher Müllhalden. Das sorgte auf den Arealen dafür, dass Wohnbebauung hier keine festen Fundamente finde würde.

"Die Altlasten im Boden bewegen sich im John-Steinbeck-Park quasi wie Pudding. Da müsste man allenthalben nachbessern", sagte einmal der damalige Chefstadtplaner und der heutige technische Dezernent Siegfried Peterburs. Der etwa 7000 Quadratmeter große Park "In der Blume" und gegenüber des Gymnasiums, liegt in einem Siepen, in dem nach einem Beschluss von 1934 ein weitflächiger Volkspark mit Freilichtbühne entstehen sollte, der Krieg beendete begonnene Arbeiten. Ein Park wurde in den 50er Jahren dann doch realisiert.

Heute punktet der Park mit seiner Lage, unter dem Blätterdach und umrahmt von Bäumen. Seinen Namen hat der Park von amerikanischen Autor John Steinbeck, dessen Roman "Jenseits von Eden" mit James Dean verfilmt wurde. Sein Urgroßvater Johann Adolf Großsteinbeck stammt von einem Gehöft in Heiligenhaus.

Ebenso historisch ist auch das Gelände des Hefelmann-Parks, der nach dem Haus Hefelmann benannt wurde. Das war einst ein schöner historischer Blickfang, auf dem Weg von der Ladestraße bergab zum Nordring. Es stand ziemlich genau gegenüber des noch existierenden historischen Fachwerkhauses, neben dem wieder aufgemauerten Brunnen, neben der großen Linde. Auf 1,8 Hektar Fläche werden hier Historie und Moderne verbunden. In Zusammenarbeit mit dem Jugendrat soll hier ein Grillplatz entstehen.

Quelle: RP
 
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