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Lokalsport
Lintorfer Tennis-Damen verpassen Sprung aus dem Keller

Ratingen. Durch die 3:6-Niederlage gegen Krefeld bleibt der Verbandsligist auf einem Abstiegsplatz. Der TC Hösel kann noch aufsteigen. Von Falk Janning

Die Tennisspieler des TC Hösel fiebern dem Spiel gegen Tabellenführer TC Schellenberg am kommenden Samstag entgegen: Mit einem Sieg auf eigenem Platz würde die Truppe um Spitzenspieler Dimitrij Sokolov in der 1. Verbandsliga der Herren 30 nach Punkten mit dem Team aus Essen gleichziehen und könnten sich weiterhin Hoffnungen auf den ersten Platz und den Aufstieg machen. Die beiden übrigen Aufgaben in der laufenden Saison, beim Schlusslicht Rot-Weiß Düsseldorf und gegen den Tabellenvorletzten TC Blau-Weiß Ronsdorf, dürfte die Höseler vor keine Probleme stellen. Aber selbst wenn den Höselern drei Siege in den drei ausstehenden Partien gelingen, den ersten Platz erreichen sie nur, wenn sich der aktuelle Zweite Schwarz-Weiß Essen II sich einen Ausrutscher leistet, gegen den der TCH unglücklich mit 4:5 unterlag.

Die Damen des Lintorfer TC schafften nicht den erhofften Sprung aus der Abstiegszone der 1. Verbandsliga: Sie unterlagen dem bis dahin punktgleichen HTC Blau-Weiß Krefeld auf eigener Anlage mit 3:6. Die LTC-Damen gewannen lediglich zwei der sechs Einzel: Ina-Patricia Zimmermann erkämpfte sich an Zwei einen 6:3, 6:2-Erfolg gegen die Niederländerin Manon Veldman und Isabel Fernandez siegte an Drei 7:6, 7:5 gegen Cathrin Stöcker. Pech hatten Hannah Al-Sakati und Dana Hümbs, die jeweils im Match-Tiebreak verloren. Spitzenspielerin Lisa Krohnen-Dauser war ebenso ohne Chance wie Katharina Mirau an Vier. Nächste Woche haben die Lintorferinnen spielfrei, dann folgt gegen den punktgleichen Netzballverein das Endspiel um den Klassenerhalt.

Einen überlebenswichtigen 5:4-Erfolg über den TC Rheinstadion feierten die Herren den Lintorfer TC in der 1. Verbandsliga. Nach ihrem ersten Sieg haben sie wieder alle Chancen. Am Samstag können sie mit einem weiteren Erfolg beim pluspunktlosen Schlusslicht Dinslakener Blau-Weiß einen Riesenschritt aus dem Keller machen. In dem Krimi gegen Rheinstadion drehten die Lintorfer einen 2:4-Rückstand nach den Einzeln noch zum Sieg. In den Einzeln hatten die beiden Spitzenspieler Phillipe Drouen (1:6, 2:6 gegen Roel Oostdam) und Philippe Brand (1:6, 3:6 gegen Paul Monteban) deutlich verloren. Mats Hermanns (6:2, 6:1 gegen Phillip Lageder) und Francois Brand (6:4, 7:5 gegen Roger Thiele) setzten sich an Drei und Vier aber durch.

An Fünf und Sechs zogen Maximilian Belk (2:6, 3:6 gegen Robin Duhnsen) und Finn Gentzsch (6:3, 1:6, 10:12 gegen Mark Kühnel) jeweils den Kürzeren. Dramatisch war es in dem Doppel Drouen/Belk, die sich im Match-Tiebreak mit 6:4, 6:7, 11:9 gegen gegen Belk/Lageder durchsetzten und so den Gesamtsieg holten.

Quelle: RP
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