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Lokalsport
Lintorfs starke Reservemannschaft

Lintorf. Ganz still und leise hat der Lintorfer Handballtrainer Rene Osterwind am Breitscheider Weg eine Reservemannschaft geformt, die so stark ist wie keine andere Lintorfer zweite Mannschaft der letzten zehn Jahre. Die Grün-Weißen sind Bezirksliga-Zweiter, haben alle sechs Heimspiele gewonnen und müssen heute Nachmittag (16 Uhr, Siegburger Straße) beim Tabellendritten Wersten 04 unter Beweis stellen, dass sie landesliga-tauglich sind.

Wersten, von den Lintorfern im Hinspiel 28:26 bezwungen, liegt zwei Punkte zurück. Die Düsseldorfer haben das bessere Torverhältnis, Lintorf muss also wenigstens einen Punkt holen, um Zweiter zu bleiben. Das große Problem für die Lintorfer ist indes der Tabellenführer SG Ratingen II. Der steht ohne Verlustpunkt an der Spitze und kennt nur den Meistertitel als Ziel. Sechs Punkte liegen die Lintorfer zurück, aber am 5. März kommt es zur Revanche. Dann muss die SG, in ihrem Heimspiel 30:19 siegreich, nach Lintorf. "Erst einmal allerdings gilt es, die Hürde in Wersten zu meistern", sagte Osterwind.

Es ist am Breitscheider Weg die dritte Trainersaison des 33-Jährigen. Viele Jahre war er als Rechtshänder Stammspieler auf der Rechtsaußen-Position. Die Über-Kopf-Würfe waren seine Spezialität und durch seine vielen Treffer in Tempogegenstößen galt er immer als Publikumsliebling. Im vergangenene Sommer konnte er endlich den Kader zusammenstellen, den er sich schon früher erwünscht hatte. Mit Sven Voigtländer, dem früheren Klasse-Torwart, als Abwehr-Chef und Rückraum-Gestalter. Mit den Routiniers Marc Känzler und Christoph Büter zwischen den Pfosten und mit den Außenspielern Michael Eisenhofer rechts und links Marco Heinemann. Auch Marc Albrecht, der zum erweiterten Verbandsliga-Kader zählt, ist ein guter Abwehrspieler. Ebenso Dennis Runte. Die beiden stehen bei Cheftrainer Christian Beckers unter ständiger Beobachtung. Weiter trägt zur Stärke bei, dass Beckers regelmäßig Spieler von "oben" für die zweite Mannschaft abstellt. Ob es für den Aufstieg reicht, ist jedoch mehr als fraglich.

(wm)
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