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Lokalsport
Ratinger Schwimmer holen 59 Medaillen

Ratingen. Beim zweiten Wettkampf der Saison räumt der Nachwuchs des TVR in Wuppertal mächtig ab. Von André Schahidi

40 Schwimmer des TV Ratingen reisten zu den Verbandsmeisterschaften auf der Kurzbahn. Die Zahl ist in soweit beeindruckend, weil es erst der zweite Wettkampf in diesem Jahr - und trotzdem hatten so viele Schwimmer die notwendigen Qualifikationszeiten geschafft. Für alle ging es dabei neben der Jagd nach Medaillen und guten Plätzen vor allem auch um die Verbesserung der persönlichen Bestzeiten. Die Trainer Christian Kowalis, Ralf Kastner und Stefan Schönhoff konnten sich dabei sehr über ihre Schützlinge freuen und viele deutliche Leistungssteigerungen notieren.

"Dass sich der Erfolg so schnell in der Saison schon zeigt, ist nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit: Neun Schwimmer wechselten im Sommer in die erste Wettkampfmannschaft und haben sich schnell an die gestiegenen Trainingsumfänge gewöhnt", sagt Christian Kowalis. "Dasselbe gilt für die jüngsten der zweiten Mannschaft aus dem Jahr 2007, die ebenfalls im Sommer den Wechsel von der dritten in die zweite Wettkampfmannschaft vollziehen durften." Die Medaillenausbeute des TV umfasste am Ende 18 mal Gold, 16 mal Silber und 25 Bronzemedaillen und so konnte der TV Ratingen sich mit Platz fünf im Medaillenspiegel sehr gut behaupten. Nach dem ersten Einschwimmen begann der Wettkampf mit einer Silbermedaille durch Laura Dersch über 400 Meter Lagen in 5:33,71 Minuten vielversprechend für den TV.

Dem Jahrgang 2006 drückten Lena Görgens und Emily Schier mit jeweils dreimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze dem Wettkampf ihren Stempel auf, wobei Görgens insbesondere in Schmetterling und Schier über Brust erfolgreich waren. Auf eine gewohnt reichhaltige Medaillensammlung kann Charlotte Wendel (Jg. 2004) nach dem Wochenende zurückblicken: sechsmal Gold sowie dreimal Bronze sprechen für sich. Besonders die Zeiten über 50 Meter Rücken (0:31,48) und 50 Meter Freistil (0:27,82) zeigen ihr Leistungsniveau, wobei die Zeit über 50 Meter Rücken gleichzeitig Vereinsrekord für die junge Schwimmerin bedeutet.

Lea Weber (2005) kann mit drei ersten Plätzen über die 50, 100 und 200 Meter Schmetterling in ihrer Lieblingslage eine makellose Bilanz vorweisen. Dazu kommen dann noch zwei zweite Plätze. Rückenspezialistin Helen Burchard (2004) strahlte nach ihrem ersten Platz über 200 Meter .

Vier Podestplätze, darunter ein erster über 200 Meter Freistil, erschwamm sich Antonia Wendel (Jg. 2007). Konstant sehr gute Leistungen über die unterschiedlichen Bruststrecken schaffte Marie Görgens (Jg. 2004) von 50 bis zu 400 Metern, für die sie mit zwei Dritten Plätzen und einem weiteren dritten Platz über 200 Meter Rücken belohnt wurde. Auch über die Rückenlage erfolgreich war Johannes Lepper (Jg. 2001) mit drei Podestplätzen. Besonders freute er sich über seine Zeit Sonntagnachmittag über 200 Meter Rücken in 2:16,88.

Ebenfalls dreimal zur Siegerehrung wurde Brustschwimmerin Amelie Makoski (Jg. 2003) aufgerufen, die über 100m Brust in 1:19,45 erstmals unter der 1:20 Minuten Grenze blieb. Die notwendigen NRW-Qualifikationszeiten über die drei Bruststrecken konnte sie dabei alle deutlich am Wettkampfwochenende unterbieten.

Den Reigen der Medaillengewinner komplettierten mit einer oder zwei Medaillen die folgenden Aktiven: Charlotte Besnoin, Maira Hintze, Kristyna Hlavova, Leonard Link, Niklas Ohle, Lilo Prinz, Friederike Probst, Anne Schäfer, Amelie Speckamp, Marie Speckamp und Kian Tewes.

Ralf Kastner war neben den Platzierungen und den neuen Bestzeiten auch von dem Mut seiner Schützlinge angetan, sich an lange und schwierige Strecken zu trauen. Für die älteren Schwimmer der ersten Wettkampfmannschaft ging es neben den direkten Wettkampfergebnissen auch um die Erreichung der NRW-Zeiten in den jeweiligen Spezialdisziplinen. Die NRW-Meisterschaften werden Mitte November ebenso wie die Verbandsmeisterschaft in der Schwimmoper in Wuppertal stattfinden.

Quelle: RP
 
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