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Ratingen
Vier Damen mit Gitarre in der Burg

Ratingen. Traditionell liegt die Gitarre auch heute noch überwiegend in Männerhänden. Dass es auch anders geht, stellte jetzt im Konzerthaus der Wasserburg am Mühlenkämpchen das Quartett "Four Times a Lady" unter Beweis. Die Belgierinnen Willemijn Vermeir, Leen Langenbick und die Zwillinge Tanja und Veerle D'Hoest stellten Kompositionen mit den unterschiedlichen emotionalen Spielarten vor. Erfreulich viel Modernes brachten die vier zu Gehör, einige Stücke inspiriert von lateinamerikanischer Tanzmusik: Tango, Rumba und eine brasilianische Suite mit Standards wie Brasil, Orfeu Negro und El Choclo, andere glichen lyrischen Impressionen.

Die studierten Musikerinnen zeigten ihre Leidenschaft für ihr Instrument und bestachen mit facettenreichem Klang - besonders interessant wurde es, wenn sie Melodien mit Perkussion auf dem Korpus versetzten, Saitenspiel mit Flageoletts garnierten und sogar ihre hohen Absätze zum Einsatz kamen. Die filigranen Klänge waren getragen von großer Aufmerksamkeit füreinander, von perfekter Abstimmung und wechselnder, aber ausgewogener Dominanz der Stimmen.

Das zeigte sich auch in der Moderation der vier Ladies, mit der sie, charmant kleine Sprachhürden überwindend, durch das Programm führten.

Quelle: RP
 
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