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Wuppertal
Bund fördert Polymertechnologen

Wuppertal. Zwei Verbundprojekte an der Bergischen Uni erhalten 1,25 Millionen Euro.

Obwohl Organische Leuchtdioden den Markt für Displays in Mobiltelefonen und Tablets erobert haben und auf dem Weg sind, Schlüsseltechnologie für Fernseher zu werden, wird weiter an grundlegenden Fragestellungen geforscht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat jetzt den Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Ullrich Scherf (Makromolekulare Chemie) und Prof. Dr. Thomas Riedl (Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente) im Rahmen zweier Verbundprojekte insgesamt rund 1,25 Millionen Euro bewilligt. Beide Gruppen arbeiten am Institut für Polymertechnologie.

Im Rahmen des "InterPhaseProjektes" werden in der Arbeitsgruppe von Prof. Scherf neue Polyelektrolyte synthetisiert und in der Arbeitsgruppe von Prof. Riedl die grundlegende Funktionsweise dieser neuen Materialien in Bauelementen analysiert. Insgesamt wird der Verbund InterPhase mit acht Millionen Euro über drei Jahre gefördert. Das Projektkonsortium vereint das Know-how von neun Partnern. Das zweite, industriegeführte Verbundprojekt mit dem Titel Epos soll einen deutlichen Fortschritt bei flexiblen organischen Solarmodulen erreichen. Die Forschungsarbeiten in der Arbeitsgruppe von Prof. Scherf zielen dabei auf die Entwicklung, Herstellung und Auswahl geeigneter, hocheffizienter photoaktiver Materialien für semi-transparente organische Solarzellen. Die Arbeitsgruppe von Prof. Riedl bei Epos entwickelt neuartige Elektrodenkonzepte für semi-transparente organische Solarzellen. Materialien, Konzepte und Prozesse sollen bei der Fertigung von Textilien und Architekturanwendungen genutzt werden.

(Red)
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