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Remscheid
PC-Profis haben Hobby zum Beruf gemacht

Remscheid. Die Firma IT ASS hat sich auf mittelständische Unternehmen und Ärzte spezialisiert. Von Michael Möller

Als Andreas Stutt vor rund 19 Jahren damit anfing, sich mit Computern auseinander zu setzen, war von Selbstständigkeit noch keine Rede. Zunächst reparierte er neben seiner Arbeit bei der Firma Vaillant privat die Rechner von Freunden und Bekannten, doch dann wurden es immer mehr. Nach anderthalb Jahren machte er sich im Bereich IT selbstständig. Es entstand die Firma Computertechnik Stutt. Nach einem Jahr konnte er sich und die Familie von seinen Einkünften ernähren. Über Mundpropaganda hatten sich seine Qualitäten herumgesprochen. Bis 2015 wurde der Arbeitsaufwand so groß, dass er sich einen ebenso zuverlässigen Mitarbeiter suchen musste. Stefan Schremper wurde so zum zweiten Teil von IT ASS. Computertechnik Andreas Stutt und IT Schremper sind seit Januar 2016 nun eine GbR, eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts.

Und die Wachstumstendenz zeigt nach eigenen Angaben weiterhin nach oben. Ein neuer Firmenbereich wird hinzukommen. Mit den Bereichen IT-Sicherheit und Datenschutz wollen die Inhaber Firmen helfen, die mit persönlichen, sensiblen Daten zu tun haben, aber keinen eigenen Datenschutzbeauftragten beschäftigen. Als "ProSafeIT" wollen sie diesen Firmen helfen. Flyer und Visitenkarten sind im Druck. Momentan sind sie für kleine und mittelständische Firmen und Ärzte die Ansprechpartner für die EDV oder Kommunikation. Datensicherung, PC-Systeme, Server, Telefonie oder die Wartung gehörten bis jetzt zu ihrem Einsatzgebiet.

Bei Stutt wie Schremper wurde das Hobby erfolgreich zum Beruf. Schremper wollte zunächst Informatik studieren. Schnell zeigte sich, dass dort die blanke Theorie regierte. Zu theoretisch für den Computerfan, der schon als Kind gerne mit und an den Geräten arbeitete. Neben dem Jurastudium arbeitet er in der Freizeit weiter an den Rechnern. Wie bei Andreas Stutt nahm auch bei Schremper das Hobby überhand. Es entstand IT Schremper in Wuppertal. Das Jurastudium kommt ihm jetzt bei "ProSafeIT" zugute. Man lief sich über den Weg und stellte fest, dass Arbeitseinstellung und Chemie stimmten. Mit den gesammelten Erfahrungen zweier Firmen können beide moderne Lösungen für PC- Systeme anbieten. Das wurde von immer mehr Unternehmen erkannt. Eine 40-Stunden-Woche kennen die beiden PC-Profis nicht. Zwölf Stunden Erreichbarkeit seien normal, Wochenendarbeit auch. Der Auftragsbestand wächst Wahrscheinlich müssen sie neue Leute einstellen.

Quelle: RP
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