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Spitzenspiel: HGR beim Zweiten in Angermund

Lokalsport: Spitzenspiel: HGR beim Zweiten in Angermund
Ob Christian Rother für den TuS in Kettwig spielen kann, ist noch ungewiss. FOTO: Moll
Remscheid. Handball-Verbandsliga: TuS tritt beim Überruhr-Bezwinger in Kettwig an und muss sich im Vergleich zur Vorwoche deutlich steigern. Von Henning Schlüter und Niklas Frielingsdorf

TV Angermund - HG Remscheid - Drei Punkte trennen die HGR als Tabellenfünften vom kriselnden Spitzenreiter Überruhr. Es könnte nur ein Zähler sein, hätten die Remscheider zuletzt nicht zwei mühsam erkämpfte Remis gegen Cronenberg und Dümpten eingestreut. Bei Spielertrainer Lukas Steinhoff überwiegt einerseits ein positives Gefühl, denn: "Früher hätten wir diese schwächeren Spiele vielleicht verloren, jetzt punkten wir trotzdem." Andererseits sagt er aber auch: "Wenn wir ganz oben dranbleiben wollen, muss ab sofort wieder doppelt gepunktet werden." Auch und erst recht beim Tabellenzweiten Angermund, der sicher keine Laufkundschaft ist.

Im Hinspiel trennten sich die Teams mit 26:26, aber auch hier bedurfte es für die HGR eines bemerkenswerten Kraftakts, denn nach 41 Minuten lag das Team noch mit 14:21 hinten. Für Lukas Steinhoff ist das allerdings ein Muster ohne Wert, denn: "Angermund hat fünf neue Spieler geholt und sich speziell in der Deckung und im Tor verstärkt. Das kann man nicht mehr mit der Mannschaft aus dem Hinspiel vergleichen."

Weil sich die HGR nicht mehr viele Ausrutscher erlauben kann und Angermund für Steinhoff auch "das leichtere Restprogramm" hat, wird in dieser Woche in Remscheid sogar viermal trainiert. Unter anderem, "um an der Beinarbeit und der Aggressivität in der Deckung zu arbeiten", sagt Steinhoff, "die war in den letzten Spielen nämlich nicht so gut". Fraglich sind aktuell noch die Einsätze von Tim Elbracht (krank) und Danyon Jähnichen (Entzündung in der Schulter).

Samstag, 18.15 Uhr, Freiheitshagen 31.

Kettwiger SV - TuS Wermelskirchen - Gegen den Tabellenzehnten gelang den Wermelskirchenern in der Hinrunde noch ein knapper 32:29-Erfolg. Ähnlich umkämpft erwartet TuS-Spielmacher Jens Schnellhardt nun das Rückspiel in Essen: "Das wird eine Partie auf Augenhöhe, bei der Kleinigkeiten entscheiden werden. Kettwig hat zuletzt mit dem Sieg bei Tabellenführer Überruhr gezeigt, dass in der Liga fast jeder jeden schlagen kann." Umso mehr will das Team von TuS-Trainer Braco Sladakovic vor der Osterpause möglichst noch beide Spiele gewinnen. Soll das gelingen, dürfe gegen den körperlich starken Kontrahenten jedoch nicht so nachlässig wie in der zweiten Spielhälfte am vergangenen Wochenende beim 32:28-Heimsieg gegen Schlusslicht Niederbergischer HC agiert werden, findet Schnellhardt: "Da haben wir nur in der ersten Hälfte eine ordentliche Leistung gezeigt, und an diese müssen wir anknüpfen." Definitiv fehlen wird am Samstag einmal mehr Matthias Rechlin aus beruflichen Gründen. Hinter den Einsätzen von Gerrit Irion (grippaler Infekt) und Christian Rother stehen im Moment noch Fragezeichen.

Samstag, 17.30 Uhr, Hauptstraße.

Quelle: RP
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