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Remscheid
Wohnhaus-Brand: Rauchmelder alarmiert Mieter

Remscheid. Im dichten Schneegestöber rückten in der Nacht zum Montag 47 Einsatzkräfte der Feuerwehr aus, um Flammen in einem Mehrfamilienhaus an der Falkenberger Straße zu löschen. Zwei Menschen erlitten eine Rauchgasvergiftung. Nach Polizeiangaben entstand ein Sachschaden von rund 60. 000 Euro.

Gegen 2.12 Uhr hatte ein Rauchmelder im Gebäude Alarm geschlagen. Bewohner stellten daraufhin starke Rauchentwicklung im Dachgeschoss fest. Sie verständigten die Leitstelle der Feuerwehr. "Als wir eintrafen, hatten sich die meisten Bewohner bereits ins Freie gerettet", schildern die Einsatzleiter Wolfgang Krömer und Sebastian Huß die Ausgangslage. In den Fenstern der Dachgeschosswohnung seien Flammen sichtbar gewesen. Zunächst war unklar, ob sich noch Personen im Gebäude befanden. Zwei Trupps drangen unter schwerem Atemschutz ins Dachgeschoss vor. Schnell wurde festgestellt, dass alle Bewohner in Sicherheit waren.

Insgesamt mussten 14 Personen im betreut werden. Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden konnte, leitete die Feuerwehr Belüftungsmaßnahmen im Wohnhaus ein. Zwölf Menschen konnten wieder ins Gebäude zurückkehren. Unbewohnbar ist hingegen das Dachgeschoss. Dessen beide Bewohner wurden wegen einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Vermutlich war der Brand von ihrer Küche ausgegangen.

(zak)
 
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