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Remscheid
Zuschuss für Röntgens Geburtshaus

Remscheid: Zuschuss für Röntgens Geburtshaus
Wenn alles nach Plan läuft, soll das Geburtshaus von Röntgen 2018 eröffnet werden. FOTO: Jürgen Moll
Remscheid. 75.000 Euro stellt die Nordrhein-Westfalen-Stiftung für eine Ausstellung über das Leben des Physikers zur Verfügung. Von Christian Peiseler

Einen Zuschuss in Höhe von 75.000 Euro stellt die Nordrhein-Westfalen-Stiftung der Deutschen Röntgengesellschaft für eine biografische Ausstellung über Wilhelm Conrad Röntgen in seinem Geburtshaus in Remscheid-Lennep zur Verfügung. Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz von Harry Kurt Voigtsberger, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung.

Als biografisch-authentischer Ort bietet das Geburtshaus die Chance, neben dem Deutschen Röntgen Museum, das Leben, Werk und Wirken von Wilhelm Conrad Röntgen umfassend darzustellen. Der spätere Nobelpreisträger verlebte in Lennep seine ersten Kinderjahre, bis er mit seinen Eltern weiter nach Holland zog. Persönliche Gegenstände, Urkunden, Briefe und Druckwerke aus seinem Nachlass sollen Röntgen als Privatmann und Wissenschaftler mit dieser Ausstellung wieder lebendig werden lassen. Die neue Ausstellung wird frei zugänglich sein und das Angebot des benachbarten Museums ergänzen.

Zurzeit wird das Röntgen-Geburtshaus umfassend saniert. Insgesamt ist ein Kostenvolumen von 1,3 Millionen Euro für Baumaßnahmen und neue Ausstattung veranschlagt. Rund die Hälfte hat die für das Projekt gegründete Geburtshaus Röntgen-Stiftung inzwischen durch Spenden eingenommen. Zuletzt sind 25. 000 Dollar von der US-amerikanischen Radiologengesellschaft und noch einmal 10.000 Dollar von einem amerikanischen Medizinphysiker geflossen. Diese Zuwendungen zeigten, wie gut die Idee, Röntgens Geburtshaus wieder instand zu setzen auch international ankommt. Neben der biographischen Ausstellung im Erdgeschoss wird es im Obergeschoss eine Fachbibliothek, Vortrags- und Seminarräume geben. Im Dachgeschoss entsteht ein Appartement für besondere Gäste der Deutschen Röntgen-Gesellschaft.

Ziel ist, dass das Haus 2018 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Quelle: RP
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