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Rheinberg
Bleistift zwischen den Zehen

Rheinberg. Der Fußgesundheitstag sensibilisiert für die Füße, die den gesamten Körper darstellen. Der Erlös des Tages fließt dem Hospiz Haus Sonnenschein zu.

"Wenn es den Füßen gut geht, geht es dem gesamten Körper gut." Das sagt Angelika Laakmann, Heilpraktikerin und Podologin, also Fußkundlerin. "Ein Fuß steht für den gesamten Körper, die Zehen zum Beispiel für den Kopf und die Ferse für das Gesäß."

Um die Menschen für ihre Füße und deren Pflege zu sensibilisieren, hatte die Hombergerin zu einem Fußgesundheitstag ins Hospiz "Haus Sonnenschein" eingeladen. " Robert Reuters, der Vorsitzenden des Fördervereins des Hospizes, hat mir von der Arbeit im Hospiz erzählt", sagt Angelika Laakmann. "Ich habe ihm spontan zugesagt, diese Arbeit zu unterstützen." Die Podologin holte mehrere andere Partner ins Boot. Michaela Sandrock, mit der sie zusammen eine Praxis für Fußgesundheit betreibt, und Podologin Maria Kunk aus Neukirchen-Vluyn kümmerten sich unter anderem um das Schneiden der Nägel, das Abfeilen von Hornhaut und das Entfernen von Hühneraugen. Heide Schmidt aus Moers lackierte die Nägel und verzierte sie zum Teil mit Strasssteinchen. Heilpraktikerin Brigitte Uhlenbeck aus Geldern berichtete in einem Vortrag über Fußreflexmassagen. "Diese Massage kannten schon die Ägypter 2500 Jahre vor Christus", berichtete die Heilpädagogin, die sich von Fußexpertin Hanne Marquardt im Schwarzwald ausbilden ließ. In einer Fußgymnastikgruppe lernten die Teilnehmer, Gefühl für ihre Extremitäten zu bekommen. Zum Beispiel versuchten sie, mit einem Bleistift zwischen ihren Zehen eine Skizze zu zeichnen.

Im Laufe desTages ließen sich 60 Personen ihre Füße verwöhnen. Der Erlös, etwa 1000 Euro, fließt dem Förderverein des Hospizes zu.

(got)
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