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Alpen
CDU will eine Lanze brechen für Sekundarschule vor Ort

Alpen. Nach dem Ende der Sommerferien geht der CDU-Gemeindeverband am Mittwoch, 31. August, um 19.30 Uhr in der Burgschänke einen Info-Abend zur Sekundarschule in die schulpolitische Offensive. Die Veranstaltung soll das Ansehen der Alpener Schule stärken und Eltern über die vielfältigen Möglichkeiten ins Bild setzen. Die Sekundarschule hatte sich zuletzt zum Sorgenkind entwickelt, weil nur noch weniger als 60 Eltern ihr Kind angemeldet haben. Doch die politische Unterstützung für die bald einzige weiterführende Schule in Alpen ist groß.

Um einen möglichst großen Kreis von Eltern anzusprechen, hat die CDU Plakate ausgehängt und Flyer verteilt. "Es geht uns um unsere Schule und nicht um eine Wahlkampfveranstaltung für den Landtag", betont Parteichef Kurt Verhülsdonk. Daher möchte er auch keine Diskussion über G 8 oder G 9 führen: "Das gehört nicht hier hin." Um Eltern zu überzeugen - "über alle Parteien hinweg" - sei gemeinsames, konstruktives Handeln nötig. Verhülsdonk hat daher auch die anderen Parteien eingeladen. Es gehe um die sachliche Frage, was die Sekundarschule leisten kann und soll. Eltern sollen Gelegenheit erhalten, ihre Vorstellungen und Ziele zu formulieren um in der Diskussion zu klären, "wie das mit unserem Schulsystem in Deckung zu bringen" ist, so der CDU-Chef weiter.

Das Impulsreferat hält Petra Vogt, schulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion. Eltern- und Schülervertreter berichten aus dem Schulalltag. Dann werden Stifte und Zettel verteilt, um Fragen und Anregungen zu bündeln. Schulleiter Tilman Latzel und Berufsberater der Agentur für Arbeit werden "politisch neutral" Stellung nehmen. Außerdem auf dem Podium: CDU-Ratsherr Herbert Oymann, Ex-Personalchef der Firma Lemken. Die Diskussion moderiert Sebastian Falke.

Kurt Verhülsdonk sagt in Bezug auf den RP-Bericht über den ausgeprägten Drang der Eltern in Nordrhein-Westfalen, ihre Kinder zum Gymnasium zu schicken, dass ihm daran gelegen sei die Botschaft zu transportieren, "dass die Sekundarschule vor Ort die Kinder ebenso gut aufs Leben vorbereiten kann wie ein Gymnasium".

(bp)
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