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Rheinberg
Krimiautor sucht Tatort - RP Leser gefragt

Rheinberg. Wer Erwin Kohl den entscheidenden Tipp gibt, kommt in den Genuss einer Wohnzimmer-Lesung.

Am 12. November erscheint im Kölner Verlag Bastei-Lübbe Erwin Kohls 11. Kriminalroman mit dem Titel "Verdammt lang tot". Im Mittelpunkt der neuen Krimi-Reihe steht Ex-Polizist Lukas Born, der mit seinem Hund Manolo auf dem Labbecker Campingplatz Kerstgenshof lebt und sich als Privatdetektiv mit gelegentlichen Aufträgen über Wasser hält.

Unter Wasser treibt es in seinem ersten Fall einen mittellosen Flaschensammler. Während die Polizei von einem Tod durch Ertrinken ausgeht - so ein Baggersee kann tückisch sein - kommen Lukas Born Zweifel. Diese erhärten sich, als er herausfindet, dass es sich bei dem Opfer um einen ehemaligen Weltklasseschwimmer handelt.

Während die Leser sich auf einen spannenden und humorvollen Niederrhein-Krimi freuen dürfen, denkt der Autor, der auch für die RP schreibt, schon einige Schritte weiter. Denn getreu dem Motto "Nach dem Mord ist vor dem Mord" steckt Kohl schon mitten im nächsten Fall. Die Geschichte mit dem Arbeitstitel "Natascha" ist längst ausgearbeitet, handelnde Figuren sind entwickelt, der Spannungsbogen ist skizziert, ja sogar die ersten beiden Kapitel hat Kohl bereits geschrieben. Nur was die Recherchen angeht, gibt es noch ein kleines Problem: Es fehlt der passende Tatort. "Klar könnte ich einen fiktiven Ort beschreiben. Aber es ist doch viel schöner, wenn die Leser wissen, wo die Handlung spielt", findet Erwin Kohl. Trotz intensiver Suche kamen für den Autor bislang nur zwei Spielorte halbwegs infrage, deshalb bittet er nun die RP-Leser um einen Insider-Tipp.

Gesucht wird ein leerstehendes Gebäude im Großraum Alpen, Rheinberg oder Sonsbeck. Dabei kann es sich um ein altes Haus, einen Bauernhof oder eine verlassene Fabrik handeln. Weil Mörder gerne im Verborgenen agieren, sollte das Objekt möglichst nicht an einer viel befahrenen Straße liegen. Und noch etwas gehört zum Anforderungsprofil: Es muss einen Hinterausgang als Fluchtweg geben. Über den Zugang brauchen sich Ratgeber indes keine Gedanken machen, denn einen Haustürschlüssel benötigt Kohls Mörder nicht. Nur der Autor selber würde sich die Räumlichkeiten gerne ansehen.

Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters im Ende 2016 erscheinenden Krimi führen, setzt Erwin Kohl selbstverständlich eine Belohnung aus: "Ich biete dem Informanten eine kostenlose Lesung in seinem Wohnzimmer an." Konkrete Hinweise bitte per E-Mail an erwinkohl@t-online.de.

Quelle: RP
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