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Rheinberg
Kritik an mangelnder Chancenverwertung

Rheinberg. Fördergeld liegen gelassen: Ulrich Hecker ist sauer, weil Rheinberg nicht hinkriegt, was Voerde schafft.

Ulrich Hecker, fraktionsloser Ratsherr, ist sauer. Gemeinsam mit den SPD-Politikern Michael Kuklinski und Claudia Parzotka-Lipinski hatte er angeregt, sich um Mittel aus dem Topf des Bundes für kommunale Stadtumbauprojekte zu bemühen.

Der sei mit 100 Millionen Euro gefüllt gewesen, so Hecker. Er habe im Fachausschuss angeregt, die Sanierung der Sportanlage des TuS Rheinberg inklusive Schulzentrum mit Turnhalle und Schwimmbad konzeptionell anzugehen und einen entsprechenden Förderantrag auf den Weg nach Berlin zu bringen. Es habe schließlich deutliche Anzeichen gegeben, dass Rheinberg durchaus begründete Hoffnung haben dürfe, aus dem Fördertopf auch bedient zu werden.

Diese Idee habe er auch mit Bürgermeister Frank Tatzel eingehend erörtert, der bekanntlich in Personalunion auch Vorsitzender des TuS ist. Doch er sei mit seinem Vorstoß nicht durchgedrungen und mit dem Hinweis, dass die Antragsfrist zu knapp bemessen sei, so Ulrich Hecker weiter.

Jetzt habe er erfahren, dass die Stadt Voerde, ebenfalls in der Haushaltssicherung, mit einem vergleichbaren Projekt Fördergeld aus dem Topf bekommt.

"Die haben dort nur drei Tage für den Antrag gebraucht. Mich ärgert es kolossal, dass die Stadt Rheinberg solche Chancen einfach ungenutzt lässt", so der Ratspolitiker, der gerade zum neuen Vorsitzenden des Stadtsportverbandes gewählt worden ist.

(bp)
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