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Rheinberg
Schöne "Tapeten" für das MAP-Haus

Rheinberg. Das 17. Music-Art-Project-Festival beginnt heute mit dem ausverkauften Poetry-Slam-Abend im Kultpool. Die Bühne am Rheinberger Pulverturm wird dank einer Spende der Kulturstiftung der Sparkasse mit zwei "Wings" ausgestattet. Von Uwe Plien

In einem schönen Haus gehören auch schöne Tapeten an die Wände. Damit es wohnlich zugeht. Das "MAP-Haus" steht bereits seit 16 Jahren - pünktlich zum 17. MAP-Festival an diesem Wochenende hat die Musikveranstaltung jetzt zwei Bühnen-Wings von der Sparkasse am Niederrhein geschenkt bekommen. Jeweils fünfmal zwei Meter große Gewebe-Transparente, die links und rechts neben der Bühne, die wieder am Pulverturm stehen wird, befestigt werden. "MAP Rheinberg e.V. . . . mit freundlichen Grüßen" steht da gut leserlich drauf. Ein Hinweis auf die Kulturstiftung der Sparkasse Rheinberg darf natürlich nicht fehlen.

Die MAP-Crew freut sich über diese Spende im Wert von 900 Euro. Denn der Verein ist als Veranstalter um jeden Euro verlegen. "Schließlich stellen wir das MAP-Festival zum 17. Mal hintereinander komplett ehrenamtlich auf die Bühne", unterstreicht Manuel Kutz, einer der Zauberlehrling-Sänger. Die Rock-Pop-HipHop-Bigband ist wieder der Top-Act der Veranstaltung. Am Samstagabend um 22 Uhr entern die Rheinberger Musiker die Bühne und werden zwei Stunden lang abräumen.

Thorsten Holzgräfe, stellvertretender Leiter der Sparkassen-Filiale an der Bahnhofstraße, weiß das Engagement der MAP-Macher zu schätzen: "Das MAP ist nach dem Rosenmontagszug die besucherstärkste Veranstaltung in Rheinberg. Das unterstützen wir gerne."

Heute Abend beginnt das 17. MAP-Festival mit dem Poetry-Slam-Abend im Kultpool des Amplonius-Gymnasiums. "Wir sind komplett ausverkauft, es gibt keine einzige Karte mehr", sagt Marco Kutz. "Nichts mehr zu machen." Drei Wortdrechsler geben sich die Ehre.

Am Freitag und Samstag kann man dann jede Menge Live-Musik genießen - kostenlos und wie immer draußen. "Und diesmal hoffentlich bei Superwetter", sagt Heiko Dürr. Auch er ist in mehrfacher Hinsicht involviert: als Gitarrist und musikalischer Kopf der Zauberlehrlinge und als einer der Hauptmänner in der Organisations-Crew. Die Vorbereitungen für das Festival laufen auf Hochtouren. "Am Freitagmorgen um 8 Uhr fangen wir an, die Bühne am Pulverturm aufzubauen", so Dürr. Sie ist sechs mal zehn Meter groß, und am frühen Abend hängen sich darauf die ersten Musiker die Gitarren um.

Dass es diesmal auch im Backstagezelt schick und gemütlich wie in einem Wohnzimmer aussieht, ist einer Spende der Rheinberger Werbeagentur Tenge & Spangenberg zu verdanken. Dennis Tenge und Markus Spangenberg, der selbst zum MAP-Team gehört, haben ein Transparent in der Größe 8 x 2,50 Meter entworfen und anfertigen lassen. Es zeigt eine mit MAP-Schriftzügen übersäte Ziegelstein-Wand. "Das kommt hinter das Sofa im Backstagezelt", so Heiko Dürr. "Damit sich unsere Musiker dort wohlfühlen."

Quelle: RP
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